Volleyball : Den Kopf nicht hängen lassen

Die RSV-Volleyballer h.v.l.: Max Göbl (Schiedsrichter),Luca Niemann, Silas Wiechert, Jupp Nachtigall, Moritz Nachtigall (Schiedsrichter), v.v.l: Jonathan Helms, Janne Hartleben, Maximilian Pelz.
Die RSV-Volleyballer h.v.l.: Max Göbl (Schiedsrichter),Luca Niemann, Silas Wiechert, Jupp Nachtigall, Moritz Nachtigall (Schiedsrichter), v.v.l: Jonathan Helms, Janne Hartleben, Maximilian Pelz.

Rehnaer Volleyballer belegen in der Landespokalhauptrunde die Platze vier und fünf / Frust und Freude liegen nah beieinander

svz.de von
16. Dezember 2014, 23:29 Uhr

Sieben Mannschaften aus Schwerin, Greifswald, Rostock und Warnemünde sowie Rehna bestritten die U13-Landespokalhauptrunde in Rehna. Vor Beginn einigten sich die Trainer für einen Staffelmodus „Jeder gegen Jeden“ über zwei Sätze bis 21 und Platzierungsspiele über zwei Gewinnsätze ebenfalls bis 21. Moritz Nachtigall und Max Göbl, U16- beziehungsweise U14-Spieler des Rehnaer SV, agierten souverän als Hauptschiedsrichter auf den beiden Spielfeldern.

In Staffel I begann der Wettkampf für das erste RSV-Team mit einem spannenden ersten Satz gegen den Schweriner SC II. Die Rehnaer starteten mit einer 6:0-Führung und lagen lange vorn (11:6; 13:9). Doch nach einigen Aufschlagfehlern auf Rehnaer Seite holten die Schweriner noch auf und machten schließlich den Siegpunkt zum 21:19. Den zweiten Satz entschied der SSC dann deutlich 21:7 für sich. Leider hatten die Rehnaer um Kapitän Silas Wiechert erst am Satzende zur kämpferischen Einstellung zurückgefunden. Mit dieser gewannen Jupp Nachtigall, Luca Niemann und Silas dann ihre weiteren Staffelspiele gegen den PSV Rostock und Turbine Greifswald deutlich und wurden Staffelzweite.

In der Dreierstaffel kämpfte das zweite RSV-Team um Ballpunkte. Janne Hartleben, Maximilian Pelz und Jonathan Helms sollten als Anfänger Wettkampfluft schnuppern. „Heute lernen sie außer Spielprotokoll schreiben auch den Umgang mit Frust bei verlorenen Spielzügen“, so Trainerin Manuela Göbl über ihre Schützlinge. Und es lief bei den drei Volleyball-Neulingen, die ohne spielerfahrene Mitspieler mit ihren Gegnern fertig werden mussten, von Spiel zu Spiel besser. Zwar verlor der RSV II alle Spiele in seiner Staffel, aber der letzte Satz gegen SV Warnemünde war mit 15:21 ein tolles Ergebnis. Anschließend folgte das Platzierungsspiel des RSV II gegen den ebenfalls Staffeldritten PSV Rostock um Platz fünf. Schon der erste Satz wurde nur ganz knapp 21:23 verloren. Aber jetzt erkannten die Klosterstädter, dass sogar noch mehr drin war. Tatsächlich gewannen sie den nächsten Satz 21:18. Und am Ende des Entscheidungssatzes jubelten sie sogar noch einmal: Mit dem 15:11 hatten sie den fünften Platz erkämpft.

Auf dem zweiten Feld kämpfte der RSV I gegen den SV Warnemünde um den dritten Platz. Immer wieder spornte Trainerin Heike Grevsmühl ihre Spieler an, Fehler abzuhaken und sich auf den nächsten Punkt zu konzentrieren. Doch nach zwei abgewehrten Satzbällen mussten sich die Rehnaer im ersten Satz ganz knapp geschlagen geben (21:23). Im zweiten Durchgang lief es dann wie am Schnürchen und der Gegner wurde mit 21:11 fast weggefegt. So sollte auch hier erst der Tiebreak entscheiden: Clevere Finten nach gutem Spielaufbau brachten die Punkte, aber gelangen leider nicht immer. Auch landeten einige Aufschläge im Aus. Beim 14:13 hatten schließlich die Warnemünder Satzball und jubelten am Ende über den dritten Platz. „Unsere Jungen müssen den Kopf nicht hängen lassen. Wenn man super kämpft und dann verliert, muss man sich nicht ärgern. Und beim nächsten Mal sind dann vielleicht wir wieder die glücklichen Sieger. Das ist eben Volleyball. Und Spaß und Spielerfahrung bringen solche Spiele auf alle Fälle“, tröstete die Trainerin die erst 10- und 11-jährigen Spieler.



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