Volleyball : Den Favoriten stark gefordert

Belohnten sich nach fünf Stunden Wettkampf mit Silber: Die Rehnaer Jonas Reinhold, Finn Münster, Ben Baasner, Jupp Nachtigall, Luca Niemann (h.v.l.) und Conor Oßendorf, Johann Fickel, Jakob Freiwald (v.v.l.)
Belohnten sich nach fünf Stunden Wettkampf mit Silber: Die Rehnaer Jonas Reinhold, Finn Münster, Ben Baasner, Jupp Nachtigall, Luca Niemann (h.v.l.) und Conor Oßendorf, Johann Fickel, Jakob Freiwald (v.v.l.)

Rehnaer U16-Volleyballer werden beim Landespokalfinale in eigener Halle hinter dem Schweriner SC Zweiter.

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08. Mai 2019, 23:27 Uhr

Das Volleyball-Landespokalfinale der U16 richtete der Rehnaer SV aus. Dabei zeigten die Spieler der Jahrgänge 2004/2005 aus Schwerin, Greifswald, Stralsund, Warnemünde und Rehna teilweise bereits beachtliche spielerische Leistungen in der Rehnaer Sporthalle. Das RSV-Team um Kapitän Jupp Nachtigall hatte sich vorgenommen, an die bisherige sehr gute Leistung bei den letzten Wettkämpfen anzuknüpfen und den Vizeplatz in MV zu verteidigen.

Im ersten Spiel gegen den Stralsunder VV fiel das sehr leicht, denn bereits die Annahme der starken RSV-Aufschläge bereitete dem Gegner große Probleme, der letztlich in beiden Sätzen nur jeweils sechs Punkte erlangte. Doch im zweiten Spiel musste ordentlich Power her, standen auf der anderen Feldseite doch die Landeshauptstädter, die als norddeutscher Meister MV bei den deutschen Meisterschaften vertreten. Mit dem üblichen Respekt startete der RSV ins Spiel und verlor den ersten Durchgang 16:25. Trainerin Heike Grevsmühl stellte im zweiten Satz das Spielsystem ein wenig um, Jupp agierte jetzt fast die ganze Zeit als Zuspieler und setzte seine Mitspieler sehr gut ein. Mutige Angriffe, konzentrierte Blockarbeit und viel Kampf in der Abwehr sorgten für viele spannende Spielzüge. Beim 20:20 hatte der RSV den Schweriner SC endlich eingeholt. Nach dessen Auszeit erlangte der SSC drei Punkte, doch auch diese holte Rehna wieder auf – 23:23. Es folgte ein nervenaufreibender Schlagabtausch, mehrere SSC-Matchbälle wurden großartig abgewehrt, beim 27:26 hatten die Klosterstädter sogar selbst Satzball, den diesmal die Schweriner abwehrten. Am Ende war das Glück auf Seiten der Schweriner, die mit 29:27 gewannen. „Enttäuscht müssen wir aber keinesfalls sein, denn so ein gutes Ergebnis hatte gegen den Landesstützpunkt noch kein RSV-U16-Team erreicht. Das war ja richtig spannend“, erklärte die Trainerin nach dem Spiel stolz.

Jetzt folgte das Spiel gegen den ESV Turbine Greifswald, das die Rehnaer deutlich für sich entschieden (25:18; 25:14), und auch gegen den SV Warnemünde ließ das RSV-Team nichts anbrennen (25:13; 25:11). So nahmen die „Hausherren“ zur Siegerehrung nach fünf Stunden Wettkampfzeit den silbernen Pokal für den Zweitplatzierten in Empfang. Heike Grevsmühl zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Jungen: „Die Mannschaft hat in dieser Saison einen großen Schritt gemacht. Mehr als die Hälfte des Stammes gehört zum jüngeren Jahrgang und spielt somit die erste Saison auf dem Großfeld. Das war ein sehr guter Wettkampf heute.“

Einen großen Anteil am Gelingen der Pokalspiele hatten auch die beiden U18-Spieler des RSV Max Göbl und Silas Wiechert, die auf den beiden Spielfeldern einen sehr guten Job als erste Schiedsrichter verrichteten.

Als Nächstes stehen nun die Beachvolleyball-Landesmeisterschaften am 1./2.Juni in Warnemünde an, wo einige RSV-Volleyballer um Medaillen im Sand kämpfen wollen.


Endstand: 1. Schweriner SC, 2. Rehnaer SV, 3. ESV Turbine Greifswald, 4. SV Warnemünde, 5. Stralsunder VV.





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