Reitsport : Christoph Maack beweißt erneut seine Klasse

Christoph Maack hat auf Dyleen als einer der Jüngsten unter 65 Startern die Einzelwertung des Mannschaftsspringens gewonnen.
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Christoph Maack hat auf Dyleen als einer der Jüngsten unter 65 Startern die Einzelwertung des Mannschaftsspringens gewonnen.

Der Kirch-Mummendorfer hat in Verden bei der Jugend-Challenge die Einzelwertung gewonnen

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18. November 2014, 23:36 Uhr

Deutschlands beste Spring- und Dressur-Nachwuchsreiter aus 13 Bundesländern trafen sich am vergangenen Wochenende zur 19. Auflage der Jugend-Challenge in Verden. Unter den rund 250 jungen Pferdesportlern der Altersklassen Pony, Junioren und Junge Reiter bis 21 Jahre waren auch vier Vertreter (Springreiter) aus Mecklenburg-Vorpommern.

Monique Schröder, Passin (21), Justine Reemtsma, Groß Walmstorf (19), Christin Wascher, Redefin (16) und der mit 15 Jahren Jüngste, Christoph Maack aus Kirch-Mummendorf, waren am Freitag noch etwas zurückhaltend und landeten mit Fehlern im Mittelfeld. Am Sonnabend stand das Mannschaftsspringen mit zwei Umläufen an. Die Einzelwertung wurde im ersten Umlauf entschieden. Nachdem Monique Schröder als Startreiterin auf dem Hengst Calimero mit viereinhalb Fehlern aus dem Parcours kam, folgte Justine Reemtsma auf Caiser Cash mit einem Nullfehlerritt. Letzter Teamreiter war Christoph Maack, dem auf Dyleen die Hoffnung begleitete, dass er die acht Fehler von Christin Wascher auf Queen Waltraud mit einem weiteren „Nuller“ ausbügelt.

Dyleen machte unter Christoph Maack, wie schon so oft in diesem Jahr, einen ganz tollen Job. Mit fehlerfreien 55,13 Sekunden setzte sich das Mecklenburger Paar aus Kirch-Mummendorf an die Spitze der 65-köpfigen Konkurrenz und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. „Der Sieg bedeutet mir sehr viel, weil ich damit die gesamte deutsche Spitze der bis 21-jährigen Reiter hinter mir lassen konnte“, freute sich der 15-Jährige nach seinem Sieg. „Christoph hat so gut geritten, dass wir der Stute den zweiten Umlauf erspart haben, weil wir nach den Fehlern der anderen Teamreiter unser Platzierungsergebnis nicht mehr verbessern konnten“, sagte Mannschaftsleiter Heiko Strohbehn (Redefin).

Nach dem ersten Umlauf starteten die MV-Reiter als viertbestes Team mit 4,5 Fehlern in den zweiten Umlauf. Hier hielt das Glück leider nicht. Das MV-Team fiel vom vierten auf den sechsten Platz zurück. Sieger wurde das Team aus Westfalen vor dem aus Schleswig-Holstein und Weser-Ems.

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