Volleyball : Bronzemedaille knapp verpasst

Die U14 des Rehnaer SV hat die erhoffte Medaille knapp verpasst. h.v.l.: Maxi Kollatz, Marian Dangeleit, Moritz Lange, v.v.l.: Luca Niemann, Jupp Nachtigall, Silas Wiechert, Max Göbl.  Fotos: Grevsmühl (3)
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Die U14 des Rehnaer SV hat die erhoffte Medaille knapp verpasst. h.v.l.: Maxi Kollatz, Marian Dangeleit, Moritz Lange, v.v.l.: Luca Niemann, Jupp Nachtigall, Silas Wiechert, Max Göbl. Fotos: Grevsmühl (3)

U14-Volleyballer des Rehnaer SV müssen sich im Halbfinale der Norddeutschen Meisterschaften dem Schweriner SC geschlagen geben

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22. April 2015, 23:16 Uhr

Am Wochenende vertrat das U14-Team des Rehnaer SV als Vizelandesmeister Mecklenburg-Vorpommern bei den Norddeutschen Meisterschaften in Schwerin.

Gleich im ersten Spiel ging es gegen den Kieler SV um den wichtigen Gruppensieg, mit dem man dem Favoriten Schweriner SC im Halbfinale aus dem Weg gehen würde. Die Trainerinnen Heike Grevsmühl und Manuela Göbl hatten ihre Spieler gut vorbereitet und eingestellt. Trotzdem wurde der RSV im ersten Satz fast überrollt (14:25). Zu ungenau und hektisch spielten die Rehnaer, denen man die Aufregung deutlich anmerkte. Doch nach dem Seitenwechsel hatten sich die 12- und 13-jährigen Stammspieler Marian Dangeleit, Moritz Lange, Max Göbl und Maxi Kollatz endlich gefangen und ihre Nervosität abgelegt. Noch war alles möglich, denn es wurden zwei Gewinnsätze gespielt. Moritz brachte mit einem starken Angriff sein Team in Führung, die bis zum Satzende verteidigt wurde. Zwar wurde es nochmal knapp, aber mit 26:24 war der Satz gerettet. Leider ging der Tiebreak dann doch 12:15 verloren – unter anderem im Block zeigten sich die Kieler leicht überlegen.

Im zweiten Gruppenspiel gegen den Hamburgmeister der VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek zeigten sich die Rehnaer Volleyballer in allen Belangen überlegen und gewannen mit einer starken Spielweise deutlich 2:0 (14;17). Als Gruppenzweiter ging es am zweiten Wettkampftag in der Zwischenrunde um den Einzug ins Halbfinale. Sehr konzentriert zog der RSV sein Spiel durch und bezwang den Rissener SV mit 25:8 und 25:15. Das Halbfinale war erreicht, und wie erwartet hieß der Gegner Schweriner SC, der in der anderen Gruppe seinen Gegnern mit hohen Siegen keine Chance gelassen hatte. Doch das RSV-Team wollte es dem SSC nicht leicht machen und gab alles. In einem spannenden Spiel unterlag der RSV zwar 0:2, doch der SSC-Trainer lobte den Gegner anschließend: „Meine Jungen mussten wirklich um jeden Punkt kämpfen.“

Diese mussten aber leider im gleich folgenden kleinen Finale dem kräftezehrenden Spiel Tribut zollen. Der erste Satz gegen Flensburg lief noch gut und wurde 25:22 gewonnen. Doch ganz plötzlich war die Luft raus und es mussten die jüngeren Wechselspieler Silas Wiechert, Jupp Nachtigall und Luca Niemann einspringen, die toll um die Punkte kämpften, aber den Satz nicht gewinnen konnten. Auch der Tiebreak ging an die Flensburger (15:9), deren starken Finten die Rehnaer jetzt leider nichts mehr entgegensetzen konnten.

Zwar waren die RSV-Spieler etwas enttäuscht über die so knapp verpasste Medaille, aber sie hatten ihren Verein mit einer ansprechenden Leistung präsentiert, auf die sie stolz sein können. Und dass der Kieler TV im Finale dem Sieger Schweriner SC ganze sieben Ballpunkte weniger als der RSV abnehmen konnte, spricht doch für die Stärke der Klosterstädter. Für die jüngeren RSV-Volleyballer der U12 und U13 ist die Wettkampfsaison allerdings noch nicht zu Ende. Am Wochenende kämpfen Jupp, Silas und Luca mit ihren Altersgefährten in der Rehnaer Sporthalle schon wieder um Medaillen, wenn der RSV Gastgeber der U13-Landesmeisterschaft ist. Wer den Kampf um die Medaillen sehen möchte, ist als Zuschauer herzlich willkommen. Die Spiele der Mannschaften aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beginnen 10 Uhr.

Platzierungen Norddeutsche Meisterschaften U14:
1. Schweriner SC, 2. Kieler TV, 3. VSG Flensburg-Adelby, 4. Rehnaer SV, 5. Rissener SV, 6. VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek.



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