Motocross : Auf dem Weg der Besserung

Jens Hinrichs (li.) und Julian Schramm, hier vor dem Rennen, stürzten am ersten Tag und mussten ins Krankenhaus. Jetzt sind die beiden Rennfahrer aber wieder auf dem Weg der Besserung.  Fotos: Gumz(2)
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Jens Hinrichs (li.) und Julian Schramm, hier vor dem Rennen, stürzten am ersten Tag und mussten ins Krankenhaus. Jetzt sind die beiden Rennfahrer aber wieder auf dem Weg der Besserung. Fotos: Gumz(2)

Six-Days-Enduro-Fahrer vom ADAC Team Hansa aus Rehna sind wieder in Deutschland

svz.de von
16. September 2015, 23:02 Uhr

Die Enduro Weltmeisterschaft in der Slowakei war eine volle Herausforderung mit Höhen und Tiefen für die Mannschaft vom MC Rehna, die als ADAC Team Hansa an den Start ging.

Die Fahrer Julian Schramm, Jens Hinrichs und Ingo Lange reisten bereits eine Woche vor der Weltmeisterschaft nach Kosice in die Slowakei, um sich bestens auf die Sechs-Tage-Fahrt vorzubereiten. An Tag eins und zwei war jeweils eine Strecke von 275 Kilometern in acht Stunden zu bewältigen. In den 275 km kamen sechs Sonderprüfungen vor, die es richtig in sich hatten. Die ersten zwei Sonderprüfungen verliefen für die Rehnaer Fahrer bestens. Julian hatte die besten Zeiten der deutschen Clubmannschaften eingefahren und die Zeiten von Jens sowie Ingo konnten sich auch sehen lassen. Doch die Freude hielt nicht lange an, denn Julian, der bei einer Bergabfahrt stürzte und sich dabei so schwer verletzte, dass er ins Krankenhaus gefahren wurde und operiert werden musste, hatte alle sehr tief getroffen. Zehn Minuten später wurde bekannt, dass auch Jens gestürzt sein soll und sich an der Schulter und Rippen so schwer verletzt hatte, dass auch er ins Krankenhaus musste. Der Schock saß tief bei den Helfern und auch beim dritten Fahrer Ingo Lange, der den ersten Tag aber ins Ziel brachte.

Keiner der beteiligten Helfer hätte gedacht, dass Ingo nach den Niederschlägen seiner Teamkameraden weiter fahren würde. „Ich bin die sechs Tage für Julian und Jens zu Ende gefahren“, sagte Ingo Lange hinterher. Und das machte er mit einer bravourösen Leistung. An den Tagen vier und fünf wurde die Strecke noch anspruchsvollerer, was auch am Ende des Tages an den Ausfällen zu sehen war. Doch Ingo zog trotz Erschöpfung seine Runden. Aufgeben kam nicht in Frage. An Tag sechs war es dann so weit, nach einer kurzen Waldstrecke begann das Abschluss-Moto-Cross, in dem Ingo von 40 Fahrern als Fünfter die Ziellinie durchfuhr. Die sechs Tage waren um und Julian und Jens gratulierten zu einer so starken Leistung. Großer Dank gilt auch den Helfern Achim Halank, Marcel Jaschkowiak und Bernd Schramm, die sich hervorragend um Ingo und auch um die verletzten gekümmert haben.

Der MC Rehna wünscht Jens und Julian eine gute Genesung und dankt Ingo für eine souveräne Leistung. In der Endabrechnung der sechs Tage belegte Ingo einen achtbaren Platz 41 von 98 Startern in seiner Klasse.








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