Volleyball : An der Sensation geschnuppert

Im letzten Spiel Pokalhauptrunde gegen den ESV Turbine Greifswald II gewann das Team Rehna I souverän mit 2:0. Fotos: Privat (2)
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Im letzten Spiel Pokalhauptrunde gegen den ESV Turbine Greifswald II gewann das Team Rehna I souverän mit 2:0. Fotos: Privat (2)

Landespokalhauptrunde: Platz fünf und sieben für Rehnaer U14-Volleyballer / Trainerin hadert mit der „Setzliste“

svz.de von
19. November 2014, 23:17 Uhr

Am Sonnabend gab es in Greifswald den zweiten Wettkampf der U14-Volleyballer des Landes. Auch der Rehnaer SV beteiligte sich wieder mit zwei Teams. Als RSV I traten die Jungen des Jahrgangs 2002 an, in der RSV-II-Mannschaft spielten die jüngeren U12/U13-Spieler, die in dem Wettkampf der Älteren Spielerfahrung sammeln sollten. Außerdem waren sieben weitere Mannschaften aus Schwerin, Greifswald, Rostock und Stralsund angereist.

Als die Rehnaer die festgelegte Staffeleinteilung lasen, empörte sich Trainerin Heike Grevsmühl: „Wie kann es sein, dass man das Abschneiden bei der Landespokalvorrunde als ,Setzliste’ benutzt, dann aber bei drei Staffeln Platz eins und vier in eine Staffel packt. Bei dem knappen Spielausgang des letzten Wettkampfes wäre es für uns schön gewesen, zu sehen, ob wir denn heute gegen Greifswald gewonnen hätten.“ Schließlich hatte der RSV I beim letzten Wettkampf in Rehna das Spiel um den dritten Platz gegen diese nur um Haaresbreite verloren (23:25; 25:21; 16:14). Doch nun war es für die Rehnaer Spieler fast unmöglich, um die Plätze 1-3 mitmischen zu können, da es im Pokal keine Überkreuzspiele gibt. Man müsste somit „Dauersieger“ SSC I besiegen, um Staffelsieger zu werden.

Das erste Staffelspiel der ersten Rehnaer Mannschaft gegen den Stralsunder VV wurde ein deutlicher Sieg (25:18; 25:7). Auch der Schweriner SC I hatte gegen Stralsund klar gewonnen. Nun musste wie erwartet das Spiel SSC I gegen RSV I über den Staffelsieg entscheiden. Die Rehnaer wollten ihre winzige Chance nutzen und spielten einen ganz starken ersten Satz. Kapitän Maxi Kollatz gelangen immer wieder clevere Finten zum Gegner und Moritz Lange entpuppte sich als einer der besten Angreifer des Wettkampfes, wenn ihm Anlauf und Timing gelangen. Dabei wurden er und Maxi von den fast einen Kopf kleineren Max Göbl und Marian Dangeleit immer wieder mit schönen Pässen bedient. Marian zeigte sich außerdem als der „Libero“ (den es aber erst ab der U18 geben darf) auf seinem Feld, denn er brachte schnellfüßig und vorausschauend viele schwierige Bälle ins Spiel zurück.

Mit dem umjubelten 25:22-Satzsieg war eine kleine Sensation in Sicht. Doch im zweiten Satz gelang nicht noch einmal so ein konzentriertes Spiel mit fast fehlerlosen Abschlüssen. Bälle landeten im Netz, und auch das Zusammenspielen funktionierte nicht so wie im ersten Durchgang. Beide Auszeiten halfen nicht, wieder ins Fahrwasser des ersten Durchgangs zurückzukehren und der Satz ging an den SSC. Im Tiebreak wollten die Rehnaer dann den Spieß noch einmal umdrehen. Angefeuert von ihren Vereinskameraden kämpften beide Teams um den Sieg und alle Zuschauer waren sich einig, dass dieses Spiel Finalcharakter trug. Leider musste sich der RSV I mit 8:15 geschlagen geben, doch haben die Klosterstädter mit ihrer Spielstärke beeindruckt und dem SSC I den einzigen Satzverlust des Wettkampfes beschert.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Gadebusch-Rehnaer Zeitung.

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