Handball : Wochen der Wahrheit stehen an

Gegen hoffnungslos unterlegene Crivitzer setzten sich die Bützower Männer um Denny Pahl deutlich durch.
Gegen hoffnungslos unterlegene Crivitzer setzten sich die Bützower Männer um Denny Pahl deutlich durch.

Bützower Verbandsliga-Handballer erfüllten gegen Crivitz ihre Pflicht (45:19) und erwarten nun ein schweres Restprogramm

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27. Februar 2018, 05:00 Uhr

Schützenfest in der Wilhelm-Schröder-Sporthalle: Handball-Verbandsligist TSV Bützow fertigte dabei den SV Crivitz mit 45:19 ab und fiebert nun den kommenden Wochen entgegen, in denen es ums Eingemachte in Sachen Meisterschaft geht.

Dass das Spiel gegen den SV Crivitz gewonnen wird, war den Bützower Männern eigentlich klar, schließlich hatten sie vor Wochenfrist gegen den selben Gegner mit 38:18 gewonnen. „Deshalb habe ich die Mannschaft auch davor gewarnt, nicht überheblich in das Spiel zu gehen“, sagt Oliver Maegdefessel, der nun schon seit mehreren Wochen das Zepter an der Seitenlinie in der Hand hat. Maßgabe für das Heimspiel gegen Crivitz war, weniger Gegentore zu bekommen als zuvor. „Wir wollten uns mehr auf die Abwehr konzentrieren, damit wir dort wieder besser zusammenfinden“, erklärt Maegdefessel. Am Ende steht das Fazit, dass das nicht geklappt hat. „Wir hatten zu viele Lücken in der Mitte, sind zur Zeit zu langsam auf den Beinen. Das mag daran liegen, dass wir ein paar harte Wochen hinter uns haben“, sagt Oliver Magedefessel.

Doch das Pensum wird aus Bützower Sicht nicht besser. Am kommenden Wochenende stehen wieder zwei Spiele auf dem Plan. Freitagabend (20 Uhr) geht es gegen die TSG Wittenburg, Sonntag (14 Uhr) gegen den VfL Blau-Weiß Neukloster – jeweils in der Wilhelm-Schröder-Sporthalle. „Das sind zwei richtungsweisende Spiele in Sachen Meisterschaft“, sagt Maegdefessel. Auch deshalb hätte er sich gegen Crivitz eine bessere Abwehrleistung gewünscht, um dort „wieder Härte reinzukriegen.“

Trotzdem lässt der 27-Jährige nicht nur kritische Töne von sich, sondern hat ein Stück weit auch Verständnis für den Auftritt seiner Mannschaft: „Dass nicht alles klappt, ist klar. Und dass es schwer ist, sich gegen solche Mannschaften wie Crivitz zu motivieren – verständlich, vor allem, wenn man kurz davor gegeneinander gespielt hat und weiß, was einen erwartet. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.“

Besonders die Angriffsleistung stimmt Maegdefessel positiv. „Wir haben unsere Spielzüge gut durchgespielt, bis einer frei war und die Dinger dann gnadenlos reingemacht“, erklärt der derzeitige Trainer.

Letztlich wollen die Bützower diese Partie ganz schnell abhaken und den Fokus auf die kommenden Aufgaben legen. „Wir haben ein hartes Restprogramm“, sagt Oliver Maegdefessel. Dann sollte es wohl auch keine Motivationsprobleme mehr geben. Nach dem überraschenden Patzer des Doberaner SV II (22:22 gegen Matzlow-Garwitz) stehen die Chancen des TSV nun wieder sehr gut, den Aufstieg zu packen. Nur aufgrund der weniger absolvierten Spiele steht er noch auf Platz zwei, hat zwei Minuspunkte weniger und schon jetzt das deutlich bessere Torverhältnis. Demnach könnten sich die Bützower wohl sogar noch eine Niederlage in den abschließenden fünf Partien leisten. „Die nächsten Wochen werden spannender und interessanter“, verspricht Oliver Magedefessel.

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