Bützow : Wemag knipst Kickern das Licht aus

Tagsüber ist es schön hell auf dem Sportplatz am Vierburgweg, doch abends geht dort momentan kein Licht  an, weil kein „Saft“ für die Flutlichtmasten da ist.   Fotos: Robert Grabowski (2)
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Tagsüber ist es schön hell auf dem Sportplatz am Vierburgweg, doch abends geht dort momentan kein Licht an, weil kein „Saft“ für die Flutlichtmasten da ist. Fotos: Robert Grabowski (2)

Zur Zeit kein Strom auf dem Sportplatz am Vierburgweg / Alte Schaltpläne aus der DDR-Zeit schuld am Problem

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13. Februar 2014, 11:12 Uhr

Großes Pech für den TSV Bützow. Wenn die Fußballer des Vereins derzeit abends auf dem Sportplatz am Vierburgweg trainieren wollen, tappen sie im Dunkeln. Grund: die Flutlichtanlage funktioniert nicht, weil die Wemag den Strom abgeknipst hat, um in der Fußballersprache zu bleiben. „Wir haben uns nichts zu Schulden kommen lassen, zahlen jeden Monat pünktlich unsere Gebühren“, wunderte sich Sören Frahm, Geschäftsführer des TSV Bützow, vor wenigen Tagen, als er davon erfuhr. Der Verein habe sofort den Stromversorger informiert. „Uns ist das Problem bekannt. Wir haben das auf dem Schirm und sind bemüht, das akute Problem schnellstmöglich zu erledigen“, sagt Jost Broichmann, Pressesprecher der Wemag. Er bezeichnet den Vorfall als unglücklich. „Im Zuge unserer Erweiterungsarbeiten haben wir das Ortsnetz erneut und in der Vierburg einen neuen Schaltkasten installiert, den alten dafür abgeschaltet. Ein Teil der alten Schaltpläne stammt aber noch aus DDR-Zeiten, wo einige Leitungen nicht eingezeichnet waren, u. a. die vom Sportplatz“, sagt Broichmann.


Vor allem der Trainingsbetrieb ist arg gefährdet


Beim TSV kommt man deshalb so langsam aber sicher in arge Nöte, weil für die Fußballer nun schon die Vorbereitung beginnt. Zwar kann der Verein normalerweise auch auf den Sportplatz am Wall zurück greifen, doch dort stehen die Plätze angesichts des Tauwetters unter Wasser und sind matschig. Da es nun mal auch keinen Kunstrasenplatz in Bützow gibt, ist der Trainingsbetrieb für die vielen Fußballer des Vereins arg gefährdet, somit auch ihre sportliche Leistungsfähigkeit, die in den kommenden Wochen optimiert werden soll. „Wir können leider auch noch nicht abschätzen, wie lange die Instandsetzung dauert“, macht Jost Broichmann dem Verein wenig Hoffnung auf eine schnelle Lösung. Die Wemag habe zwar bereits eine neue Baugenehmigung beantragt, die nötig ist, weil es sich um ein neues Projekt handelt, doch bis die durch sei, könne es eine Weile dauern. „Das ist natürlich kein Zustand, wir stehen jetzt dumm da“, sagt Sören Frahm. Der Verein sei erst einmal machtlos und hofft auf das Versprechen der Wemag, den Schaden schnellstmöglich zu beheben. Zwei Wochen sind nach Bekanntwerden des Vorfalls nun schon vergangenen.

Die angrenzende Wilhelm-Schröder-Sporthalle ist davon übrigens nicht betroffen, sodass dort der Spiel- und Trainingsbetrieb ohne Probleme durchgeführt werden kann.

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