Handball : Vom Jäger zum Gejagten

Bützower Handball-Männer spielen heute um 18 Uhr in Stavenhagen

svz.de von
07. Dezember 2013, 00:33 Uhr

Jetzt sind die Bützower Handball-Männer in der MV-Liga die Gejagten. Der Tabellenführer gastiert heute um 18 Uhr beim Meisterschaftsfavoriten Stavenhagener SV, der erst vor Wochenfrist den Platz an der Sonne abgab und bis auf Rang vier durchgereicht wurde. Angesichts der Ausgeglichenheit in der Spitzengruppe läuft alles auf ein Spiel auf absoluter Augenhöhe hinaus. Letztlich kommt es aber auf die Tagesform an, wer gewinnt. „Gegen Stavenhagen waren es bisher immer enge Kisten, wobei wir fast immer den Kürzeren gezogen haben“, sagt Bützows Trainer Jörg Schröder.

Als Auswärtsteam sind die Bützower auch deshalb keineswegs in der Favoritenrolle, denn die Stavenhagener sind als sehr heimstark bekannt. Allerdings leisteten sie sich in dieser Saison schon eine Pleite auf heimischen Geläuf. Mit bisher vier Siegen in der Fremde muss sich der TSV deshalb nicht verstecken. Er muss aber einen richtig guten Tag erwischen, um die Hausherren gefährden zu können. „Die Stavenhagener haben keine richtigen Schwachpunkte. Es ist eine gut ausgebildete Mannschaft, die auf mehreren Positionen sehr gut besetzt ist“, so die kurze Gegneranalyse von Schröder.

Grundlage wird eine starke Defensivleistung sein, denn die Stavenhagener verfügen bislang über die treffsicherste Offensive, warfen schon 264 Tore. Die Bützower wiederum weisen die niedrigste Anzahl an Gegentreffern auf (206). Nachdem zuletzt mehrere erwartete Pflichtsiege gelangen, stehen die Bützower heute also mal wieder vor einer Herkulesaufgabe. Auch wenn sie trotz der Erfolge zuletzt nicht auf voller Breite überzeugten, kitzelt solch ein Spiel auch bei der TSV-Sieben viel mehr Prozente Motivation aus ihr heraus. „Die Jungs sind heiß und brennen auf das Spiel“, sagt Bützows Trainer Jörg Schröder. Kopfschmerzen bereit ihm ein wenig der Angriff, denn dem TSV fallen alle drei Kreisläufer (Martin Bremer, Martin Rosinke, Robert Heinrich) aus. Deshalb reist Carsten Behning aus der zweiten Mannschaft mit. Wie genau diese Verluste letztlich kompensiert werden sollen, probierten die Bützower gestern Abend im Training. Vielleicht reisen sie ja mit der richtigen Lösung nach Stavenhagen und kehren weiterhin als Gejagter zurück.

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