Schwaan : Vierkampf gegen den Abstieg

Die Schwaaner Handball-Männer brauchen im Abstiegskampf jeden Punkt, sind heute gegen den SV Einheit Demmin in der heimischen Beke-Sporthalle gefordert.
Die Schwaaner Handball-Männer brauchen im Abstiegskampf jeden Punkt, sind heute gegen den SV Einheit Demmin in der heimischen Beke-Sporthalle gefordert.

Schwaaner Handball-Männer gehen in den Saisonendspurt und hoffen auf den Klassenerhalt. Heute, 17 Uhr, empfangen sie Demmin

svz.de von
14. April 2018, 09:00 Uhr

In der Handball-MV-Liga steht der 21. Spieltag auf dem Programm. Im Kampf gegen den Abstieg empfängt der Schwaaner SV das Team aus Demmin. Damit kommen in dieser Saison erstmals „internationale Gäste“ in die Bekehalle, denn das Herz des Teams bilden neben vier polnischen Spielern auch ein polnischer Trainer. Dass die Qualität bei ihnen stimmt, zeigt der derzeitige vierte Tabellenplatz der Gäste. Da sie punktgleich mit dem Dritten, Güstrow, sind, macht man sich in Demmin Hoffnung auf die bronzene Medaille. Für die Schwä(ä)ne geht es um jeden Punkt gegen den Abstieg.

Die „Großwetterlage“ hat sich leicht entspannt. Da die Erste von Empor Rostock die Abstiegsränge der 3. Liga verlassen hat, kann auch die Erste von Doberan (Ostsee-Spree-Liga) etwas lockerer in die Zukunft schauen, zumal auch sie am vergangenen Wochenende gewonnen hat und damit den möglichen drittletzten Platz (wäre ein Abstiegsplatz, wenn die Erste des HC Empor absteigen würde) verlassen hat und nun auf Rang 9 platziert ist. Damit könnte es bei einem Aufsteiger aus der MV-Liga dazu kommen, dass nur ein Team der MV-Liga absteigen muss.

Und wie es zur Zeit aussieht, wird der Absteiger in einem Vierkampf zwischen den Teams vom HC Empor II (9 Pluspunkte in 21 Spielen), den Schwaanern (12 Pluspunkte in 20 Spielen), dem Stavenhagener SV (13 Pluspunkte in 20 Spielen) und der HC Vorpommern/ Greifswald (14 Pluspunkte in 21 Spielen) entschieden. Alles ist möglich.

Eine interessante Konstellation versprechen die direkten Vergleiche der drei Letztplatzierten untereinander. Unter Umständen kann es am letzten Spieltag ein „Endspiel“ zwischen den Schwä(ä)nen geben. Der Form nach hat der HC Empor die schwierigste Ausgangslage. Sie müssen noch mindestens drei Punkte aufholen. Und das ist nicht unmöglich, zumal dem Team für den Rest der Saison die Bundesliga-A- Jugend zur Verfügung hat, die ihre Saison bereits abgeschlossen hat. Umso wichtiger ist es für die Schwaaner, gegen Demmin möglichst einen oder besser zwei Punkte einzufahren und in Stavenhagen nachzulegen.

Zu beachten ist, dass in der Abschlusstabelle bei Punktgleichheit das Gesamtergebnis der beiden Spiele gegeneinander die Platzierung entscheidet.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen