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Lokaler Sport Bützower Zeitung

21. November 2017 | 20:26 Uhr

Handball : TSV-Sieben will wieder hoch

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Bützower Verbandsliga-Handballer streben in der neuen Saison den Aufstieg in die MV-Liga an

von
erstellt am 01.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Verbandsliga-Handball in Bützow soll es nach den Vorstellungen der TSV-Männer nur noch in der kommenden Saison geben. „Wir wollen wieder hoch“, sagt Bützows Spielertrainer Bernhard Zisler. Zusammen mit Thomas Necker leitet er auch in der kommenden Saison das TSV-Team. „Thomas ist der Cheftrainer. Wir besprechen uns aber immer, wenn Entscheidungen anstehen“, gibt Bernhard Zisler einen kleinen Einblick in die Zusammenarbeit. Es ist gut möglich, dass beide in der neuen Saison auch zusammen auf dem Parkett stehen werden. Personell sieht es nämlich in der kommenden Saison nicht mehr so rosig aus bei den Warnowstädtern. Zwölf Mann umfasst der aktuelle Kader, nachdem Ingmar Rinas (wechselt zum Doberaner SV) und Maximilian Olbrecht (gesundheitliche Probleme) der Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen. „Schade, dass sie weg sind. Ingmar Rinas war immer eine gute Alternative im Rückraum“, sagt Bernhard Zisler.

Für den 27-Jährigen steht damit auch fest, dass die neue Saison körperlich viel anstrengender wird als die letzte. Umso wichtiger sei es, sich vernünftig vorzubereiten, doch die mangelnde Trainingsbeteiligung spricht momentan gegen eine optimale Vorbereitung. Am Freitag verirrten sich gerade einmal fünf Mann zum Training. „Und das gestaltet sich sowieso schwieriger, weil die Halle noch bis zum 26. August gesperrt ist“, erklärt Bernhard Zisler. Dort wird das Parkett erneuert und eine Ausweichmöglichkeit gebe es nicht. Stattdessen müssen die Bützower die Grundlagen auf dem Vierburg-Sportplatz legen. „Die Gerätschaften können wir uns ja aus der Halle rausholen“, erklärt Zisler und hofft, dass sich die Trainingsbeteiligung in den kommenden Tagen und Wochen deutlich bessert. Schließlich nimmt er für jedes Training und Spiel immer eine weite Strecke auf sich. Erst kürzlich hat Bernhard Zisler sich in Rastow (bei Ludwigslust) ein Haus gemietet, von wo er dann die rund 80 Kilometer nach Bützow fährt – bis zu drei Mal in der Woche. „Die Fahrerei nehme ich gerne auf mich, so lange es mir noch Spaß macht“, sagt Bernhard Zisler. Wenn dann aber nur so wenig Leute zum Training kommen, hinterfragt sich auch er, ob das auf Dauer Sinn macht.

Hinterfragen müssten sich auch mal die Spieler, die dann lieber andere Sachen machen, als ihrem Hobby nachzugehen, schließlich hat das Bützower Team das ehrgeizige Ziel aufzusteigen. „Mit dem derzeitigen Kader halten wir die Saison aber nicht durch“, weiß Bernhard Zisler. Unterstützen soll deshalb die neue zweite Männermannschaft, die in der neuen Saison in der Bezirksliga antritt und sich aus der ehemaligen A-Jugend zusammensetzt. „Unser Ziel ist es, von dort junge Spieler zu uns hochzuholen“, sagt Bernhard Zisler. Deshalb werde in Zukunft auch zusammen trainiert, um dann eben auch mehr Leute beim Training zu haben als bisher.

Wie wichtig die Übungseinheiten sind, hat sich auch in der vergangenen Spielzeit gezeigt, als der TSV in der West-Staffel Zweiter wurde. „Die Spiele, die wir verloren haben, kann man verlieren, muss man aber nicht. Es hat sich die Trainingsbeteiligung gezeigt, denn einige Spiele haben wir hintenraus noch vergeigt, weil die Kraft und Konzentration nachgelassen hat“, erklärt Zisler. Geärgert haben ihn dann auch noch die beiden Überkreuzvergleiche gegen den HV Altentreptow, die jeweils Unentschieden endeten. „Insgesamt war es eine durchwachsene Saison“, resümiert Bernhard Zisler. „Jetzt wollen wir es besser machen“, sagt der Sachbearbeiter im Einkauf des Schweriner Helios-Klinikum. Besser machen würde Platz eins bedeuten. Allerdings schätzt Bernhard Zisler die Liga in der neuen Saison etwas stärker ein. Favorit auf den Staffelsieg ist für ihn MV-Liga-Absteiger SV Matzlow-Garwitz. „Das ist eine gute, junge Truppe“, sagt Bernhard Zisler. Die Bützower wollen aber dieser Mannschaft die Meisterschaft streitig machen, die Qualität haben die Warnowstädter jedenfalls im Kader, sie müssen sie nur auf das Parkett bringen – im Training und im Spiel.

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