Handball : TSV schüttelt Verfolger ab

Steffen Klink ist seinem Bewacher entwischt und kommt frei zum Abschluss. Dem Bützower gelangen gegen die SG Parchim/Matzlow-Garwitz insgesamt vier Treffer.
Steffen Klink ist seinem Bewacher entwischt und kommt frei zum Abschluss. Dem Bützower gelangen gegen die SG Parchim/Matzlow-Garwitz insgesamt vier Treffer.

Handball-MV-Liga Männer, 14. Spieltag: Bützow schlägt die SG Parchim/Matzlow-Garwitz mit 30:26 (14:15)

23-43472080_23-66108349_1416395191.JPG von
01. März 2015, 16:32 Uhr

Dank eines „Arbeitssieges“ gewannen die Handball-Männer des TSV Bützow das vermeintliche Spitzenspiel gegen die SG Parchim/Matzlow-Garwitz mit 30:26 (14:15) und schüttelten somit einen der ärgsten Verfolger um Rang eins ab. „Vom Niveau war das Spiel sicher nicht hochklassig. Für uns war es aber erst einmal wichtig, nach der langen Pause das Spiel zu gewinnen. Es ist vor allem für die kommenden Wochen wichtig, mit einem guten Gefühl in die Endphase zu gehen“, sagt Bützows Führungsspieler Jan Dethloff.

Die TSV-Truppe hatte im Duell gegen den Dritten zunächst richtig Probleme, ins Spiel zu kommen. Die SG Parchim/Matzlow-Garwitz nutzte das gut aus und führte schnell mit 3:1. Unsicherheit machte sich bei den Bützowern breit, die die Gäste auf 5:10 und 6:11 davonziehen lassen mussten. „Dann haben wir uns stabilisiert und im Angriffsspiel mehr Sicherheit bekommen“, sagt Jan Dethloff. Leisteten sich die Gastgeber zuvor viele Fehlwürfe und technische Regelfehler, fanden im letzten Abschnitt von Durchgang eins immer mehr Würfe den Weg ins Gäste-Tor. Trotzdem lagen die Bützower zur Pause mit einem Treffer hinten (14:15).

Die zweite Hälfte war dann von Spannung geprägt. Beim 17:16 hatten die Bützower das Spiel gedreht. „Wir haben es aber nie geschafft, uns entscheidend abzusetzen“, sagt Dethloff. Obwohl der TSV teilweise mit bis zu drei Toren Vorsprung führte (23:20, 25:22), kamen die Gäste immer wieder heran. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir mehr Ruhe ins Spiel bekommen“, so Jan Dethloff. Glücklicherweise hatten die Bützower hinten raus mehr zuzusetzen und führten beim 29:24 die Vorentscheidung herbei. „Unter dem Strich war es ein Arbeitssieg. Wir haben uns dadurch ein wenig Luft auf Rang drei verschafft. Obwohl wir schon bessere Leistungen gezeigt haben, sind uns dabei keine 30 Tore gelungen“, sagt Jan Dethloff.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen