Handball-Verbandsliga West : TSV-Reserve lässt Knoten platzen

Sieben Tore steuerte Benno Tresp zum ersten Saisonsieg der zweiten Bützower Männermannschaft bei.
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Sieben Tore steuerte Benno Tresp zum ersten Saisonsieg der zweiten Bützower Männermannschaft bei.

Zweite Bützower Männermannschaft schlägt den Hagenower SV 22:21 (12:9)

svz.de von
19. Dezember 2014, 10:51 Uhr

Mit dem 22:21-Erfolg über den Hagenower SV gelang der zweiten Männermannschaft vom TSV Bützow der erste Pflichtspielsieg in der aktuellen Handball-Verbandsliga-Saison, zudem der Anschluss an den Tabellenvorletzten.

Die junge Mannschaft vom Trainergespann Detlef Kröger/Jörg Schwarzer begann die Partie in der Defensive, hier sollte das Spiel entschieden werden. Erstmal standen mit den „alten Haudegen“ Carsten Behning und Volker Medau wieder zwei erfahrene Abwehrspieler gemeinsam zur Verfügung. Das erste Tor fiel erst nach zwei Minuten für die Gäste. Vor heimischen Publikum war Maximilian Veit vom Siebenmeterpunkt erfolgreich und sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Noch etwas verunsichert agierten die Warnowstädter in der Abwehr, Hagenow spielte befreit auf und lag verdient bis zur zehnten Minute in Führung. Ab dann fingen sich die Bützower und erarbeiteten sich Chance um Chance. Mit dem 4:3 erzielte Benno Tresp den ersten Führungstreffer für den TSV. In der Folgezeit zogen die Bützower das Spiel an sich und warfen sich einen Fünf-Tore-Vorsprung heraus (10:5). Erst mit den schwindenden Kräften und einer doppelten Unterzahl kamen die Gäste wieder etwas heran. Beim 12:9 pfiffen die Unparteiischen zum Pausentee.

Schwungvoller und engagierter kamen die Bützower aus der kleinen Erholungspause. Spielfreudig und abwehrstark präsentiere sich das Team auf dem Parkett. Der Gastgeber enteilte auf 17:11. Der Hagenower SV stellte dann sein Abwehrkonzept um und nahm den wurfgewaltigen Henning Zisler in Manndeckung, davon zeigte sich der restliche Rückraum der Hausherren etwas geschockt. Verunsicherung machte sich breit, auch in der Defensive wurde dies deutlich. Zwar gelangen noch einige Aktionen und der TSV hielt den Gegner auf vier Tore von sich (18:14, 20:16 und 21:17), doch es war spürbar, dass der HSV williger war, das Spiel für sich zu entscheiden. Nach dem 21. Treffer gelang den Warnowstädtern nichts mehr, konfus und unstrukturiert lief die Sieben über das Parkett. Detlef Kröger nahm noch eine Auszeit, um diesen Zustand entgegenzuwirken. Auch die alten Spieler versuchten, Ruhe ins Spiel zu bekommen, doch vergebens. Mit Anbruch der letzten Spielminute glichen die Gäste aus (21:21). Ein Raunen ging durch die Wilhelm-Schröder-Sporthalle, der letzte Angriff sollte nun das Spiel entscheiden. Mit knapp 25 Sekunden bis zum Ende, musste die Uhr im Bützower Angriff heruntergespielt werden und mindestens ein Torabschluss her. Wie aus dem Lehrbuch ging diese Taktik auf. Letztlich war es Maximilian Veit, der den entscheidenden Treffer markierte.


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