Handball-MV-Liga : TSV kann Patzer nicht nutzen

Bützows Martin Rosinke (l.) wird in einem Zweikampf von einem Grimmener hart attackiert.
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Bützows Martin Rosinke (l.) wird in einem Zweikampf von einem Grimmener hart attackiert.

Handball-MV-Liga Männer, 7. Spieltag: Bützow – Grimmen 29:29 (14:13), Schwaan – Ribnitz 24:21 (14:11)

In der Handball-MV-Liga konnten die Männer des TSV Bützow den Ausrutscher von Spitzenreiter Stavenhagen (31:32 bei der SG Parchim/Matzlow-Garwitz) nicht nutzen und leisteten sich gegen den HSV Grimmen das zweite Unentschieden der Saison. „Am Ende müssen wir froh sein, dass wir noch ein Unentschieden erreicht haben. Für uns ist es aber eher enttäuschend, weil wir uns mehr vorgenommen hatten“, sagt Bützows Trainer Wolfgang Koch nach dem 29:29 (14:13) gegen den HSV Grimmen. Trotz eines nicht so guten Spieles seiner Mannschaft war durchaus ein Sieg drin. Der TSV verspielte jedoch immer wieder komfortable Vorsprünge (6:3, 8:5, 14:10). „Wir erlauben uns einfach zu viele individuelle Fehler. Es sind Undiszipliniertheiten, weil sich einige Spieler nicht an die Vorgaben halten. Dann passieren uns zwei Wechselfehler, die du normalerweise in der E-Jugend machst“, sagt Koch. Grimmen kam so immer wieder zurück und machte auch die 14:18-, 17:20- oder 26:28-Rückstande wett. Stattdessen rettete Matthias Lembcke den TSV mit einem verwandelten Siebenmeter in der Schlusssekunde vor einer Heimpleite. „Im Endeffekt sind die beiden bisherigen Unentschieden gerecht, weil wir einfach nicht in der Lage sind, unsere Linie konsequent durchzuziehen. Wir sehen, dass wir noch nicht stabil genug sind und müssen einfach nur auf uns gucken“, sagt Wolfgang Koch.

Einen Heimsieg verbuchte dagegen der Schwaaner SV. Gegen den Ribnitzer HV gewann die Sieben um Trainer Detlef Lankowski mit 24:21 (14:11).

„Die Anfangsphase haben wir aber klassisch verschlafen“, sagt Lankowski. Beim 1:4 nach sieben Minuten sah er sich bereits gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. „Da habe ich die Jungs dann wach gemacht, um das mal freundlich zu formulieren“, so der Schwaaner Coach. Eine Umstellung in der Deckung fruchtete zudem. Der SSV nahm den Ribnitzer Spielmacher fortan mit enger Manndeckung aus dem Spiel. Ohne ihren besten Mann taten sich die Ribnitzer schwer. Der SSV drehte das Spiel auf 10:5, ging dann mit einer 14:11-Führung in die Pause.

Diese bauten sich zu Beginn von Durchgang zwei auf 18:13 aus. „Dann hatten wir aber eine kurze Schwächephase“, sagt Lankowski, Ribnitz verkürzte auf 18:17. Schwaans Coach rief seine Männer zur Auszeit (45.). Dadurch unterbrachen die Schwaaner den Lauf der Gäste, warfen zwei schnelle Tore und setzten sich wieder auf drei Tore ab (20:17). „Danach haben wir den Sieg kontrolliert über die Zeit gebracht“, sagt Lankowski. Nach dem 24:21-Sieg hat der SSV mit 7:7-Punkten keine negative Bilanz mehr.


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