Fußball-Verbandsliga : TSV im Alltag angekommen

Kein Durchkommen: Die Bützower Verbandsliga-Kicker um Danny Koop (vorne) bissen sich gegen die kompakte Friedländer Defensive die Zähne aus und kamen über ein 0:0 nicht hinaus.
Kein Durchkommen: Die Bützower Verbandsliga-Kicker um Danny Koop (vorne) bissen sich gegen die kompakte Friedländer Defensive die Zähne aus und kamen über ein 0:0 nicht hinaus.

Bützower Fußball-Verbandsligist kam am 26. Spieltag gegen den TSV Friedland über ein 0:0 nicht hinaus

svz.de von
14. Mai 2018, 05:00 Uhr

Die Fußball-Männer des TSV Bützow sind nach dem Aus im Landespokalhalbfinale (0:4 gegen den FC Mecklenburg Schwerin) im Verbandsliga-Alltag nicht über ein torloses Unentschieden gegen die arg abstiegsbedrohten Männer vom TSV Friedland hinausgekommen. Die Gastgeber boten zwar eine dem Gegner deutlich überlegende Leistung, schafften es aber nicht, die drückende Überlegenheit in einen eigenen Torerfolg umzumünzen.

Im Vergleich zu den vergangenen Partien und in Anbetracht der gegenwärtigen Situation des Gegners (77 Gegentore, vorletzter Tabellenplatz, letzter Punktgewinn im Februar) ließ Trainer Helge Marquardt in einem 3-5-2-System agieren, die Devise war daher für seine Mannschaft klar: Mit Anpfiff der Partie sollte es volle Fahrt in Richtung gegnerisches Tor gehen. Die Tendenz stimmte in den ersten 45 Minuten grundsätzlich, jedoch fehlte es meist an der nötigen Durchschlagskraft und am nötigen Tempo, um den Friedländer Defensivverbund zu überwinden. Bis zum gegnerischen Strafraum ließ der TSV Ball und Gegner laufen, setzte den TSV aus Friedland und dauerhaften Druck. Einzig und allein der letzte und entscheidende Pass fehlte in einem Großteil der Situationen – ein Bild, das sich nicht zum ersten Mal in dieser Saison gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenfeld offenbarte. Hinzu kam, dass einige wenige Halbchancen nicht konsequent genutzt wurden, sodass ein torloses Unentschieden zur Halbzeit die logische Konsequenz war.

Auch die zweite Halbzeit gestaltete sich mit einer Bützower Ballbesitzquote von gefühlt 90 Prozent und doch sollte auch am Ende des zweiten Durchgangs die Null auf beiden Seiten stehen. Mit dem Doppelwechsel zur Halbzeit (Bladek und Koop für Hojenski und Assmann) kam zunächst frischer Schwung in die Partie, vom Wiederanpfiff des Schiedsrichters Timo Winkel – das Schiedsrichtergespann kam an diesem Tag aus Schleswig-Holstein – weg zeigten die Männer um Kapitän Tony Lübke mehr Willen und Laufbereitschaft als in Halbzeit eins. Resultat waren über die gesamte Distanz der zweiten Halbzeit gesehen mehrere sehr gute Möglichkeiten zum eigenen Torerfolg, die jedoch entweder zu ungenau vergeben oder aber stark vom Friedländer Keeper vereitelt wurden. Trotz (oder gerade wegen) der vollen Offensive ergaben sich aber auch für die Friedländer ein, zwei gute Kontermöglichkeiten, die die 65 Zuschauer den Atem anhalten ließen. Dass hieraus kein für solch ein Spiel typischer Rückstand resultierte, war nur der fehlenden Kaltschnäuzigkeit und Ruhe der Gäste zu verdanken. Gemäß dem altbewährten Satz „Erst hast du kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“ fassten sich die Bützower kurz vor Spielende nochmals fassungslos an die Köpfe, als ein klarer Elfmeter nach Foul an Danny Koop nicht zum fälligen Pfiff führte.

„In einem Spiel, in dem es 88 Minuten nur in eine Richtung ging, haben wir es nicht geschafft, ein Tor zu erzielen. Das brach uns auch schon im Spiel gegen Schwerin das Genick. Ich kann der Mannschaft nur den einen Vorwurf machen, dass wir hier nicht das längst überfällige Tor machen. Aber so ist halt manchmal Fussball. Zum Schluss wollten wir zwar das Tor nochmal erzwingen, hatten dabei sogar aber noch Glück, dass wir nach einem Querschläger nicht sogar noch das Gegentor bekommen“, so Trainer Helge Marquardt unmittelbar nach dem Spiel.

TSV Bützow: Gordon Krüger - Ramon Moreira Farias, Max Körting, Hannes Hojenski (46. Tommy Bladek) - Sebastian Synwoldt, Paul Puskeiler - Tony Lübke, Denis Schröpfer, Marcel Papenhagen (66. Leonardo Carvalho Pires) - Felix Moritz, Lucas Assmann (46. Danny Koop)




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