Fußball-Landesliga Nord : TSV gewinnt „Sechs-Punkte-Spiel“

Der brasilianische Neuzugang Leonardo Carvalho Pires (l.)  beflügelte  das Bützower Offensivspiel gegen Prohn.
Der brasilianische Neuzugang Leonardo Carvalho Pires (l.) beflügelte das Bützower Offensivspiel gegen Prohn.

Fußball-Landesliga Nord, 14. Spieltag: Bützower Männermannschaft schlägt den SV Prohner Wiek „nur“ mit 1:0 (0:0)

svz.de von
16. März 2014, 10:31 Uhr

Die Bützower Landesliga-Kicker starteten mit einem Heimerfolg in die Rückrunde und bezwangen den SV Prohner Wiek mit 1:0. Auf Seiten des TSV wusste man am Ende aber trotzdem nicht so recht, ob man sich darüber freuen oder ärgern soll. Der Gastgeber ließ nämlich eine Vielzahl an hochkarätigen Einschussmöglichkeiten liegen, die gerade dem Torverhältnis der Bützower gut getan hätten. „Wichtig sind letztlich die drei Zähler“, bringt es TSV-Trainer Helge Marquardt auf den Punkt, der dieses Duell vorher als „Sechs-Punkte-Spiel“ bezeichnete. Tabellarisch belegen die Bützower zwar weiterhin Rang acht, dennoch wurde der Vorsprung auf die Abstiegsplätze ausgebaut.

Die Warnowstädter taten von Anfang an mehr für das Spiel. Der Gast mauerte sich hinten ein und lauerte nur auf Konter. Das erschwerte den Hausherren aber die Arbeit, weil ihnen gegen die massive Deckung der Prohner nicht viel einfiel. Außerdem mangelte es an der nötigen Laufbereitschaft, um Räume zu schaffen und gezielte Angriffe vorzutragen. Ab und zu gelangten die Bützower dennoch hinter die Deckung, meistens fehlte dann aber der finale Pass, um auch gefährlich zum Abschluss zu kommen. Auf der anderen Seite wurde es nur einmal brenzlig, dafür aber richtig. Sebastian Lehmann klärte wenige Zentimeter vor der Linie für seinen bereits geschlagenen Torhüter Christopher Jentzen. Ansonsten blieben die Gäste eher harmlos, sodass das Spiel zum Großteil in eine Richtung ging.

Spielte der TSV in Durchgang eins noch ein wenig zu umständlich, ging im zweiten Abschnitt immer mehr die Post ab. Schon drei Minuten nach dem Seitenwechsel fasste sich der brasilianische Neuzugang Vitor Miranda de Oliveira ein Herz und zog aus 16 Metern ab. Dieser Schuss fand den Weg ins Tor und erlöste die Hausherren. Befreiend wirkte dieses Tor aber nicht, zumindest für Angreifer Robert Grabowski, der sich in dieser Partie den Titel „Chancentod“ erarbeitete. Drei glasklare Möglichkeiten, eine davon aus drei Metern, brachte er nicht im Tor unter. Auch sein Sturmkollege Oliver Diehl agierte glücklos und scheiterte im Eins-gegen-Eins-Duell. So mussten die Bützower bis zum Schluss um die drei Punkte bangen, weil die Prohner mit ein paar Freistößen aus dem Halbfeld immer mal wieder in den Bützower Strafraum gelangten, die TSV-Defensive aber alles bereinigte. Lediglich in einer Abseitsposition trafen die Gäste, doch der Treffer zählte zurecht nicht. Es blieb schließlich beim knappen, aber hochverdienten Erfolg des TSV, der nun am kommenden Freitag gestärkt zum Derby nach Güstrow reist. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Jahnstadion.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen