Fußball : TSV Bützow II liegt wieder im Soll

Traf zum 1:0 für den TSV Bützow II: Johannes Belosa (l.) brachte sein Team beim FC Förderkader René Schneider II auf die Siegerstraße.
Traf zum 1:0 für den TSV Bützow II: Johannes Belosa (l.) brachte sein Team beim FC Förderkader René Schneider II auf die Siegerstraße.

Fußball-Landesklasse III, Nachholspiel: Mannen um Trainer Maik Wegner gewannen beim FC Förderkader René Schneider II mit 4:1 (2:0)

Kopf Robert Grabowski.JPG von
09. September 2019, 05:00 Uhr

Während die Fußball-Ligen im Land am Wochenende aufgrund des Pokal-Wettbewerbes ruhten, ging es für den TSV Bützow II in der Landesklasse III trotzdem um Punkte, denn die Mannen um Trainer Maik Wegner gastierten zum Nachholspiel beim FC Förderkader René Schneider II. Dank eines 4:1-Erfolges können die Warnowstädter nun nach vier Spieltagen und jeweils zwei Siegen und zwei Niederlagen von sich behaupten, im Soll zu liegen.

Das blanke Ergebnis lässt vermuten, dass es für die Bützower eine klare Angelegenheit war, doch so war es nicht. Die technisch beschlagenen „Schneiderlinge“ waren durchaus gleichwertig und versuchten, spielerische Akzente zu setzen. Doch der TSV hatte aus den beiden letzten dürftigen Auftritten gelernt und agierte defensiv kompakter. Da sich die Gäste trotzdem auch offensiv stürmisch zeigten, entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Immer wieder ging es hin und her, das Tempo war enorm. „Dadurch sind auf beiden Seiten Chancen entstanden“, erklärt Maik Wegner. Und die Bützower wussten daraus auch Kapital zu schlagen. Johannes Belosa (12.) und Robert Grabowski (19.) schossen eine 2:0-Führung heraus, die auch bis zur Halbzeit Bestand hatte.

Diese Pause brachte den TSV zunächst aus dem Rhythmus. Er wirkte zu Beginn der zweiten Hälfte etwas schläfrig und kassierte prompt den Anschlusstreffer durch Maximilian Buchmann (47.). Der FC Förderkader witterte danach Morgenluft, doch mitten in die Rostocker Bemühungen hinein, den Ausgleich zu erzielen, erzielte Grabowski den dritten Bützower Treffer (54.). Aber auch dieses erneute Zwei-Tore-Polster brachte nicht die gewünschte Ruhe ins Spiel. Die Hausherren rannten unermüdlich an, bissen sich aber immer wieder an der starken Defensive um Torhüter André Krüger die Zähne aus. Der Schlussmann hatte maßgeblichen Anteil am positiven Spielverlauf, weil er unter anderem einen von ihm selbst verursachten Foulelfmeter von Paul Stein parierte. Des Weiteren klärte Innenverteidiger Sebastian Lehmann einige Male in höchster Not kurz vor der Torlinie. „Dieses Glück braucht man auch mal“, gesteht sich Maik Wegner ein. Chancentechnisch – zumindest von der Qualität – waren die Bützower aber auch nicht viel schlechter dran, sie nutzten sie halt. Robert Grabowski löste in der 86. Minute eine Eins-gegen-Eins-Situation so auf, indem er seinen Gegenspieler umkurvte und per Linksschuss seinen dritten Treffer sowie gleichzeitig den 4:1-Endstand markierte.

Erfreulich auf Seiten des TSV war nicht nur das Ergebnis, sondern auch das Debüt von Nachwuchskicker Kevin Sdunzik. Mit seinen 17 Jahren stand er bei seinem ersten Männerspiel gleich in der Startelf und glänzte in der Zentrale mit viel Ballsicherheit und Zweikampfstärke. „Er hat schnell Fuß gefasst“, lobt Maik Wegner den jungen Schützling, der gestern auch noch 13 Minuten bei der Bützower Verbandsliga-Truppe im Pokal zum Einsatz kam. Anerkennung findet Wegner aber auch für den Auftritt der gesamten Mannschaft. „Das war die richtige Antwort auf die letzten beiden Spiele. Wir haben die Konzentration hochgehalten und die Einsatzbereitschaft war so, wie ich mir das vorgestellt habe. Allerdings wünsche ich mir, dass wir etwas ausgewogener agieren. Wir hatten zu wenig Ruhephasen, dadurch ging es hin und her“, fordert Wegner mehr Balance.

Am Sonnabend, 15 Uhr, gastiert die Bützower Landesklasse-Elf beim noch verlustpunktfreien SFV Nossentiner-Hütte (2.).

TSV Bützow II: André Krüger – Max Haack, Steve Bärmlich, Sebastian Lehmann, Jan Algner, Stefan Kuchenbecker, Kevin Sdunzik (63. Matthias Drewes), Johannes Belosa, Lucas Wichert (63. Sergei Plaksenko), Christian Urgast, Robert Grabowski

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