TSV Bützow : Traum endet im Halbfinale

Die Bützower Elf hätte so gerne im Pokalfinale gestanden, doch für Denis Schröpfer (l.) und Co. endete der Traum vom Endspiel im Halbfinale, denn der Verbandsligist unterlag den FC Mecklenburg Schwerin (Oberliga) mit 0:4.
Die Bützower Elf hätte so gerne im Pokalfinale gestanden, doch für Denis Schröpfer (l.) und Co. endete der Traum vom Endspiel im Halbfinale, denn der Verbandsligist unterlag den FC Mecklenburg Schwerin (Oberliga) mit 0:4.

Bützower Verbandsliga-Kicker verlieren im Landespokal gegen den FC Mecklenburg Schwerin mit 0:4 (0:1)

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11. Mai 2018, 05:00 Uhr

Der Traum vom Pokalfinale hat sich für Fußball-Verbandsligist TSV Bützow ausgeträumt. Im Halbfinale unterlag er dem Oberligisten FC Mecklenburg Schwerin vor offiziell 450 Zuschauern am Ende deutlich mit 0:4, obwohl für den Außenseiter deutlich mehr drin war. „Ich könnte kotzen“, schoss es aus Kapitän Tony Lübke kurz nach Spielende heraus, denn die Warnowstädter hatten vor allem in der ersten Halbzeit die Möglichkeit, das Finalticket zu lösen. Lübke trauerte dabei insbesondere den vergeben Torchancen hinterher, die in Durchgang eins gleich mehrfach da waren. Sebastian Synwoldt sowie je zweimal Felix Moritz und Jonas Koszinski hatten mehr als nur einen Treffer auf dem Fuß. Doch stattdessen erzielten die Schweriner kurz vor dem Seitenwechsel mit ihrer zweiten Gelegenheit die Führung durch Karim Barka (43.).

Von diesem Nackenschlag erholten sich die Bützower dann auch nicht mehr, denn im zweiten Spielabschnitt waren sie völlig von der Rolle. Der TSV fand offensiv so gut wie gar nicht mehr statt, während der FCM eiskalt zuschlug. Christopher Kaminski (53.) und Tino Witkowski (56.) machten mit einem Doppelschlag alles klar. Den Endstand besorgte dann Evgeni Pataman eine Viertelstunde vor Schluss.

„Glückwunsch an Schwerin. Danke an die Fans, die da gewesen sind, es war eine tolle Stimmung vor Ort. Im Pokal braucht man zwei Halbzeiten, die man gut spielen muss gegen so einen Gegner, das haben wir leider nicht geschafft. Ich denke, in der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht, müssen uns belohnen, dann denke ich, gehen wir auch anders in die zweite Halbzeit. Innerhalb von drei Minuten kriegen wir einen Genickstoß, das Aufbäumen hat dann leider ein bisschen gefehlt bei uns. Schade, dass wir den Traum nicht weiter leben konnten, aber ich denke trotzdem, dass man stolz sein kann auf die Mannschaft, dass wir im Halbfinale gestanden haben. Das ist ein guter Weg und darauf lässt sich aufbauen“, fand Bützows Trainer Helge Marquardt auch positive Worte nach der bitteren Niederlage.

TSV Bützow: Paul Junge – Philipp Schönbrunn, Hannes Hojenski (67. Leonardo Carvalho Pires), Max Körting, Paul Puskeiler, Ramon Farias, Denis Schröpfer (60. Tommy Bladek), Felix Moritz (77. Danny Koop), Jonas Koszinski, Tony Lübke, Sebastian Synwoldt

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