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Wassersport : Stehpaddeln stärkt Körper und Geist

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Wenke Körner hat den Wassersport für sich entdeckt

Die Bützowerin Wenke Körner (45) ist zweifache Mutter und Physiotherapeutin auf der Palliativstation des Bützower Krankenhauses. Seit etwa einem Jahr hat sie neben ihrem Job und der Familie eine weitere Beschäftigung – das Stand Up Paddling. Aus einem Familienurlaub in den Vereinigten Staaten brachte sie diese Idee mit. Dort hatten Freunde sie zu einem Stand Up Paddling eingeladen, und das war gleich ihr Ding. Sie stieg auf’s ,,Brett“, denn das braucht man unbedingt neben dem Paddel dazu, und fand Spaß und Entspannung dabei. Wieder in Bützow angekommen, kaufte sie sich sogleich die Ausrüstung. Sie nahm nach dem Dienst das Surf-Brett unter den Arm und spazierte auf den Langen See zu und stieg auf. ,,Ich kann dabei so richtig abschalten, den Alltag für einige Zeit vergessen. Die frische Luft und den See genießen, der hinter unserem Haus ist und dazu noch etwas für meinen Körper tun“, sagt Wenke Körner.

Das Stand Up Paddling, auch Stehpaddeln genannt, ist eine Wassersportart, bei der der Sportler aufrecht auf einer Art Surfbrett steht und sich mit einem Stechpaddel auf dem Wasser fortbewegt. Das Stehpaddeln ist ursprünglich eine komfortable Fortbewegungsart für die Surflehrer. Durch die erhöhte Position auf dem Board hat nämlich der Surflehrer zusätzlich einen besseren Überblick über die Surfschüler. Jahre später wurde Stand Up Paddling zusätzlich zum Windsurfen und Wellenreiten betrieben, u.a. an der US-Pazifikküste und in Australien. In unseren Gewässern hält Stand Up Paddling derzeit z. B. auf immer mehr Binnengewässern Einzug. ,,Beim Stand Up Paddling werden Schulter, Nacken, Arme und der gesamte Rumpf gestärkt.
Die Körperballance wird trainiert. Es entsteht eigentlich eine Körper-Spannung vom Fußgelenk bis zur Nackenmuskulatur. Durch das ständige ausbalancieren wird zudem die gesamte Tiefenmuskulatur des Körpers mit trainiert“, sagt Wenke Körner.


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