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Handball : SSV-Herren kämpfen gegen Heimfluch

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Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Handballer aus Schwaan empfangen heute um 16 UIhr den Stavenhagener SV / TSV Bützow gastiert zeitgleich in Rostock

svz.de von
erstellt am 18.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Fünf Mal spielten die Handball-Männer des Schwaaner SV in der laufenden Saison in der heimischen Bekesporthalle – fünf Mal verließen sie das Parkett als Verlierer. Nicht zuletzt aufgrund der eklatanten Heimschwäche sind die Schwaaner mit insgesamt fünf Punkten Tabellenvorletzter. Eine Besserung ist auch heute nicht unbedingt zu erwarten, denn mit dem Stavenhagener SV stellt sich um 16 Uhr der Zweite in der Warnowstadt vor, der die Auswärtstabelle der MV-Liga anführt. Nach der Derbypleite gegen Bützow strotzen die Schwaaner ohnehin nicht vor Selbstvertrauen. Allerdings werfen sie die Flinte nicht vorher schon ins Korn und hoffen auch gegen den haushohen Favoriten auf ihre Chance. Die Stavenhagener wussten vor Wochenfrist auch nicht zu überzeugen und schlugen den SV Einheit Demmin nur mit einem Tor (26:25). Trotz dessen hat der SSV wohl nur eine Minimalchance, den Heimfluch endlich zu besiegen. Vor heimischem Publikum können die Hausherren einfach nur versuchen, sich so gut wie möglich zu verkaufen.

Mehr als nur gut verkaufen müssen sich schon die Bützower, die zeitgleich bei der zweiten Vertretung des HC Empor Rostock antreten, wenn sie mindestens den dritten Platz behalten wollen. Mit einem Auge kann der TSV sogar auf Platz zwei oder eins schielen, wäre dafür aber auf Schützenhilfe angewiesen. Entweder aus Schwaan oder der Insel Usedom, wo Spitzenreiter Ribnitz gastiert. Erst einmal sind die Schützlinge aber selber gefordert, denn das Duell in der Hansestadt wird sicher kein Zuckerschlecken. Wie immer in den Duellen gegen Reservemannschaften weiß der TSV nicht, was ihn letztlich erwartet, denn die Kaderzusammenstellung der Rostocker gleicht von Spieltag zu Spieltag meistens einer Wundertüte. Man weiß nie, wer dabei ist. Wenn die Bützower allerdings zu ihrer Stärke finden, liegt es einzig und allein an ihnen, wie sie heute abschneiden. Vor dem Tabellenneunten müssen sie sich sowieso nicht Fürchten, egal, wer da nun auf der Platte steht. Für die Euphorie wäre ein TSV-Sieg aber schon wichtig, schließlich will er sich oben festbeißen.

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