Fußball : Spitzenreiter alles abverlangt

Auch der Dreierpack von Paul Sachs (l.) nützte den Bützower E-Junioren gegen Tabellenführer Warnemünde nichts.
Auch der Dreierpack von Paul Sachs (l.) nützte den Bützower E-Junioren gegen Tabellenführer Warnemünde nichts.

Bützower E-Junioren verlieren gegen Warnemünde mit 4:6 (2:4)

svz.de von
07. Dezember 2013, 00:34 Uhr

Die E-Junioren des TSV Bützow verloren gegen den Tabellenführer der Fußball-Kreisliga, SV Warnemünde, mit 4:6.

Auf dem Sportplatz am Wall erwischten die Bützower einen Start nach Maß. Schon nach einer Minute brachte Julian Nawroth seine Mannschaft in Führung. „Im ersten Spielabschnitt waren es die Warnemünder, die von der Spielanlage her überlegen waren. Wir haben aber mit einfachen Mitteln gegen den Tabellenführer dagegengehalten und Fußball sozusagen gearbeitet“, sagte Trainer Tommy Ahrens. Doch die Reaktion der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. In der fünften Minute markierten sie den Ausgleich und nur zwei Minuten darauf drehten sie das Resultat. Das Torfestival führte Paul Sachs in der zehnten Minute weiter, als er das 2:2 erzielte. Gleich im Gegenzug schoss der quirlige Angreifer der Gäste das 2:3.
In der Folge zeichneten sich die Torhüter auf beiden Seiten aus. Doch vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff zog der SVW mit 4:2 davon.

Paul Sachs verkürzte in der 29. Minute auf 4:3. In der Folgezeit bewahrte Aaron Dieterich einige Male seine Mannschaft vor der Vorentscheidung. Aber auch die Bützower Chancenverwertung ließ zu Wünschen übrig. „In dieser Phase des Spiels war kein Klassenunterschied zu erkennen, denn als Vorletzter waren wir auch spielerisch gut“, so Ahrens. Den Ausgleichstreffer erzielte Sachs mit seinem dritten Tor in der 36. Minute erzielen. Nach Pass von Nawroth lief er frei auf das gegnerische Gehäuse zu und behielt die Nerven. Doch wieder einmal kassierte der TSV noch in der gleichen Minute einen Gegentreffer. Ein Abstimmungsfehler zwischen Torwart Dieterich und Abwehrchef Philipp Ewert wurde eiskalt bestraft. Im Anschluss drückten die Gastgeber auf das abermalige Tor zum Unentschieden. Viele Chancen von Sachs, Nawroth und Finn-Luca Heinrich wurden aber nicht zum Gleichstand genutzt. „Wir waren dem Ausgleich näher als die Warnemünder der Vorentscheidung“, meinte Ahrens. Doch nach einem Konter erzielten sie dann doch das 4:6 in der letzten Spielminute.

„Wir konnten wieder einmal sehen, dass unser Tabellenplatz nicht unserer Leistung entspricht. So kann man entspannt in die Winterpause gehen“, so das Fazit von Tommy Ahrens.

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