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Fußball : Spielgemeinschaft weitet sich aus

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Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Fußball-Abteilungen des TSV Bützow und FSV Rühn verbünden sich in der Spielzeit 2015/16 in allen Altersklassen

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erstellt am 12.Feb.2015 | 16:48 Uhr

Bereits seit Saisonbeginn gibt es zwischen dem TSV Bützow und dem FSV Rühn in der Abteilung Fußball eine Spielgemeinschaft (SG). Diese Partnerschaft weiten beide Sektionen zur neuen Saison weiter aus. Beschränkt sich die SG derzeit noch auf drei Mannschaften (A- und beide C-Junioren), umfasst das neue Paket alle Teams von der Männermannschaft bis hin zur G-Jugend. Ausgenommen ist die Landesliga-Elf des TSV Bützow, weil im Männerbereich auf Landesebene keine Spielgemeinschaft erlaubt ist.

Letztlich tritt nun das ein, was sich viele Sportler beider Vereine schon seit längerem gewünscht haben, die Vereinsführungen aber bis hierher nicht auf einen Nenner kamen. „Der Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Wir wollen sportlich stärker werden und uns die Kinder nicht weiterhin gegenseitig streitig machen“, sagt Rühns Abteilungsleiter Jörg Kallis. Zusammen mit Heiko Kopplow, Abteilungsleiter beim TSV Bützow, leitete er den Zusammenschluss in den vergangenen Wochen und Monaten in die Wege.

Ziel ist es, vor allem im Nachwuchs wieder konkurrenzfähiger zu sein. „Wir wollen gerade in den oberen Ligen wieder wettbewerbsfähiger sein und auf hohem Niveau spielen“, sagt Heiko Kopplow. Die Sorgen auf der Nachwuchsebene wurden nämlich in beiden Vereinen zuletzt immer größer. Gab es in den Altersklassen, die auf Kleinfeld aktiv sind, immer genügend Spieler, um spielfähig zu sein, blieben ab der C-Jugend, die im Normalfall auf Großfeld spielt, die Spieler aus. „Der demographische Wandel trägt auch seinen Teil dazu bei“, sagt Jörg Kallis. Immerhin gab es hier schon eine Lösung in Form einer Spielgemeinschaft bei den C- und A-Junioren. Zukünftig, so hoffen die Verantwortlichen, wird es sogar möglich sein, in einigen Klassen mehrerer Mannschaften in den Spielbetrieb zu schicken, sodass alle Kinder, die Fußball spielen wollen, auch die Möglichkeit dazu bekommen – unabhängig vom Leistungsvermögen. „Keiner soll mehr Zuhause bleiben, nur weil er nicht spielt“, sagt Heiko Kopplow.

Am Ende soll auch der Männerbereich von der verbesserten Nachwuchsarbeit profitieren.

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