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Fussball-Landesliga : Spiel und Kapitän verloren

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Fußball-Landesliga Nord, 18. Spieltag: SV Rot-Weiß Trinwillershagen – TSV Bützow 4:2 (2:1)

Den 12. April werden die Bützower Landesliga-Fußballer in keiner guten Erinnerung behalten. Dass sie ihr Auswärtsspiel in Trinwillershagen mit 2:4 verloren, ist dabei sogar noch am ehesten zu verschmerzen, vielmehr wiegt der Verlust von Kapitän Jakob Kühn schwer, denn der Anführer verletzte sich bereits in der achten Minute ohne Einwirkung des Gegners schwer am rechten Knie. Mit Verdacht auf Kreuzbandriss verbrachte er den Rest des Spiels und des Tages in der Rostocker Uniklinik. Für den 27-Jährigen bedeutet das das Saison-Aus.

Für den TSV lief am Sonnabend aber auch alles andere schief. Die Mannschaft bekam überhaupt keinen Fuß auf den (schlechten) Platz. Da fußballerisch auf dem holprigen Geläuf nicht viel möglich war, ging viel über den Kampf – und diesen nahmen die Bützower kaum an. Zudem leisteten sie sich eklatante Fehler, die die Trinwillershagener eiskalt bestraften. Zunächst irrte Hannes Hojenski mit dem Ball am Fuß durch den eigenen Strafraum, um dann einen Gegenspieler anzuschießen, von dessen Körper der Ball per Bogenlampe auf das TSV-Tor zuflog. Schlussmann Christopher Jentzen machte dann auch keine gute Figur und servierte Patrick Pohl das Leder auf den Kopf, der aus einem Meter keine Mühe hatte, einzunicken (10.). In der 24. Minute gelang Robert Grabowski nach einem Eckball von Paul Puskeiler zwar der Ausgleich, trotzdem blieben die Gäste vieles schuldig. Die Fehlerkette riss einfach nicht ab und so kam Sebastian Lehmann kurz vor dem Pausenpfiff im eigenen Strafraum gegen einen Gegenspieler zu spät. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tobias Semrau wuchtig in die Mitte (42.).

Im zweiten Durchgang ging dann ein kleiner Ruck durch die Bützower Mannschaft. Auf Vorlage von Puskeiler umkurvte Leonardo Carvalho Pires den Trinwillershäger Schlussmann und markierte den Ausgleich. Dann folgten aber zwei unglückliche Momente von Philipp Hempel. Zunächst bekam er den Ball im eigenen Strafraum aus Nahdistanz an die Hand, sodass Semrau zu seinem zweiten Elfmetertor kam (64.), dann unterlief ihm als letzter Mann ein Stockfehler, den Tom Borowski zur Entscheidung nutzte (83.).

Letztlich zeigten die Bützower ihre bisher schwächste Leistung unter der Regie von Marquardt und fuhren verdient als Verlierer nach Hause.

 

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