TSV-Handballer : Spiel beginnt eine halbe Stunde später

Jan Dethloff (r.) peilt mit dem TSV heute einen Sieg an. Im Pokal reist er mit seinem Team nach Rostock.
Foto:
1 von 1
Jan Dethloff (r.) peilt mit dem TSV heute einen Sieg an. Im Pokal reist er mit seinem Team nach Rostock.

Nicht wie gewohnt um 17 Uhr, sondern erst um 17.30 Uhr empfangen die Bützower Handball-Männer heute den SV Einheit Demmin in der heimischen Wilhelm-Schröder-Sporthalle. Im letzten Spiel vor dem Jahreswechsel wartet eine harte Nuss auf die Warnowstädter, die vor Wochenfrist ihre Tabellenführung verloren und nun wieder in die Rolle des Jägers schlüpften. Gegen Demmin müssen sich die Bützower aber erst einmal darauf besinnen, Platz drei zu verteidigen, denn der Tabellensechste gilt als unbequemer und unberechenbarer Gegner, der an einem guten Tag jeder MV-Liga-Mannschaft das Leben sehr schwer machen kann. Beim TSV nimmt man den Gegner auf jeden Fall sehr ernst und geht voll konzentriert in das Duell. „Wir wollen noch einmal alle Kräfte bündeln, dieses Spiel gewinnen und eine tolle Hinrunde krönen“, hatte Bützows Führungsspieler Jan Dethloff schon direkt nach der Schlappe in Stavenhagen angekündigt. Er und seine Mitspieler können sich noch einmal richtig austoben, schließlich darf die Mannschaft anschließend ein paar freie Tage genießen und sich erholen. Außerdem findet im Anschluss auch noch die Weihnachtsfeier in der „Mühle“ statt. Mit zwei Punkten unter dem Weihnachtsbaum feiert es sich auch besser.


Im Pokal-Viertelfinale nach Rostock


Unterdessen wurde im Landespokal die Runde der letzten Acht ausgelost. Der TSV tritt im Viertelfinale beim Ligakonkurrenten HC Empor Rostock II an. Gespielt wird am 8./9. Februar 2014. Neben den Bützower sind auch noch vier weitere Teams aus der Top-Sechs der MV-Liga dabei.

Ob der Schwaaner SV seine Ausgangslage vor dem Rückrundenstart noch verbessern kann, ist eher fraglich. Die Sieben von Trainer Detlef Lankowski gastiert heute beim Zweiten, Ribnitzer HV. Angesichts der aktuellen Tabellensituation hilft dem Tabellenvorletzten wohl nur ein kleines Wunder, um dort erfolgreich zu sein. Die Auswärtsbilanz (5:5-Punkte) macht aber ein wenig Mut, dass vielleicht etwas geht. Es muss aber alles zusammen passen, sonst bleibt es bei Tabellenplatz elf.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen