Springreiten : Schwaanerin nutzt Heimvorteil

Die Augen der Veranstalter richteten sich besonders auf die 14-jährige Anna-Chantal Burmeister, die vor heimischer Kulisse zu ihrer ersten M-Platzierung kam, auf Chemnitz (Foto) ein Springen gewann und sich insgesamt sechsmal platzierte.
Die Augen der Veranstalter richteten sich besonders auf die 14-jährige Anna-Chantal Burmeister, die vor heimischer Kulisse zu ihrer ersten M-Platzierung kam, auf Chemnitz (Foto) ein Springen gewann und sich insgesamt sechsmal platzierte.

Springreiten: 14-jährige Anna-Chantal Burmeister kam vor heimischer Kulisse zu ihrer ersten M-Platzierung

svz.de von
10. September 2015, 14:50 Uhr

Philipp Makowei war der große Sieger beim 14. Reitturnier in Schwaan. Einen Tag vor seinem 25. Geburtstag war der Gadebuscher „Platzhirsch“.

Mit drei Pferden platziert, war Makowei mit der 12-jährigen Stute, Balouna Windana, erster Starter in der Siegerrunde, ritt sehr schnell und bekam dadurch einen Fehler. Auch Juliane Weihs (Grevesmühlen) und Christoph Lanske (Insel Poel) trafen anschließend auf Perseus und Chacco’s Girl je eine Stange und waren darüber hinaus zehn Sekunden langsamer. Dann der Auftritt von Philipp Makowei mit dem achtjährigen Chelsea – kontrollierte Offensive und fehlerfrei. Damit rangierte der Gadebuscher auf Platz 1 und 2 und konnte nur noch von Lisa Rohde aus Wendorf bei Stralsund vom Thron gestürzt werden, die das Springen im vorigen Jahr mit Lantano gewann. Der 25-Jährigen fehlte diesmal das letzte Glück und mit acht Fehlern wurde sie Fünfte. Damit gewann Philipp Makowei das Springen mit Chelsea, wurde mit Balouna Windana vor Juliane Weihs Zweite und platzierte sein drittes Pferd Chivas Regal auf dem 6. Platz. „Es läuft zur Zeit dank toller Pferde sehr gut für mich, die immer für einen Sieg gut sind, wenn ich keinen Fehler mache“, sagte Philipp Makowei.

Aber auch Lisa Rohde fuhr nicht ohne Sieg aus Schwaan nach Hause. Sie gewann auf dem zehnjährigen Mecklenburger Lantano zuvor das M-Springen auf Ein-Sterne-Niveau. Auch dabei war Philipp Makowei ihr schärfster Rivale, der auf dem achtjährigen Quester Zweiter wurde, vor der mit 13 Jahren jüngsten Teilnehmerin in den M-Springen des Turniers, Lilli Plath (Poel), auf AFP’s Chantal.

Die 1. Abteilung hatte der „reitende Tierarzt“ Jörg Neubauer aus Warin mit Cascara gewonnen. In dieser Abteilung gab es zur Freude der Veranstalterfamilie Burmeister die erste M-Platzierung für die 14-jährige Anna-Chantal Burmeister, die auf Honeur S Siebte wurde. Insgesamt ritt die talentierte Reiterin sechsmal ins Preisgeld und kam auf dem Hengst Chemnitz B zu einem A-Sieg.

In der 2. Abteilung ein ähnliches Bild wie im Großen Preis: Philipp Makowei siegte, diesmal auf Quester, und wurde auf Balouna Windana auch Zweiter. Der 3. Platz ging in diesem Punktespringen ebenfalls auf die Insel Poel an Christoph Lanske auf Ledie Mecklenburg. Die 1. Abteilung ging außer Landes nach Vierraden an Ringo Wollin auf Santania.

Seine jungen Pferde setzte Philipp Makowei auch in den L-Springen ein und gewann auf Quester die 3. Abteilung des Zwei-Phasen-Springens. Auf dem siebenjährigen AFP’s Icarus van het Mispelhof musste er sich jedoch mit dem 2. Platz begnügen. Hartmut Roß aus Passin war auf Paloma K schneller und gewann die 2. Abteilung.

In der 1. Abteilung führte Maik Porsch aus Dummerstorf die Ehrenrunde als Sieger auf Acorada an. Anna-Chantal Burmeister wurde auf Chemnitz B Zweite.

Hartmut Roß war es auch, der die höchste Springpferdeprüfung (Klasse M) mit dem fünfjährigen Carl Wilhelm F gewann. In Klasse L war auch Philipp Makowei wieder vorn dabei und wurde auf dem fünfjährigen Verlano, auf dem er zuvor in Klasse A siegte, Zweiter. Der Sieg ging an Silvio Wascher (Broock) auf der sechsjährigen Mecklenburger Stute China Girl.


Freude auch bei der Turnierleitung


In Schwaan gibt es traditionell auch ein Flutlichtspringen. Siegerin und Gewinnerin wurde die 20-jährige Anna-Lena Finck aus Kuhs auf Dancing-Queen. Ein Schaubild als Wettbewerb zwischen Reitern und Hunden (beide hatten als Duo einen Parcours zu absolvieren), rundete das rundum gelungene dreitägige Turnier ab. „Wir hätten uns zwar etwas besseres Wetter gewünscht. Dennoch haben wir seitens der Reiter viel Zustimmung zu unserem Turnier erhalten. Ich freue mich besonders, dass auch meine Tochter Anna-Chantal sehr erfolgreich war und neben einem Sieg sowie insgesamt sechs Schleifen zu ihrer ersten M-Platzierung kam“, so das Fazit von Turnierleiterin Ute Burmeister.


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