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Handball : Schwaaner Verjüngungskur gestaltet sich schwierig

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Handball-Männer haben auf der Suche nach jungen Neuzugängen schlechte Karten

Die erste Handball-Männermannschaft ist in der kommenden Saison in der höchsten Landesspielklasse (MV-Liga) vertreten. Ob außer den freiwillig in die Verbandsliga abgestiegenen Bützowern überhaupt noch ein weiteres Team folgt, ist noch nicht klar. Der Doberaner SV II hat die Wahl, ob er weiterhin in der MV-Liga spielen möchte. Eine Entscheidung hat er aber noch nicht getroffen.

Fest steht aber, dass es aufgrund der Konstellationen in den übergeordneten Spielklassen nur einen Absteiger aus der Ostsee-Spree-Oberliga (OOS) in die MV-Liga gibt (SG Uni Greifswald/Loitz). Da in diesem Jahr kein Team aus der MV-Liga in die OOS aufsteigen will und der einzige Aufsteiger aus der Verbandsliga in die MV-Liga das Team der TSG Wismar ist, könnte die Staffelstärke auf 14 Teams aufgefüllt werden, wenn sich der Doberaner SV II für einen Verbleib in der MV-Liga entscheidet.

Derweil laufen die Planungen beim Schwaaner SV für die kommende Saison auf Hochtouren. Dass das kein leichtes Unterfangen ist, ist den Verantwortlichen des Vereins klar, denn die Situation des Handballs allgemein im Großraum Rostock ist nicht berauschend. Ein Großteil der Teams aus der MV-Liga und den Verbandsligen ist im Altersdurchschnitt recht hoch. Es fehlen die nachwachsenden Jugendlichen unter 23 Jahren. Viele Teams haben einiges an Spielermaterial, welches die 30 zum Teil vor einiger Zeit überschritten hat. Auch der Schwaaner SV hat mit Reiko Schulz und André Froriep zwei Oldies um die 40 bei den Stammspielern. Da in dieser Saison auch schon Trainer Detlef Lankowski und Co- Trainer Carsten Jörn mit auf der Fläche aktiv waren, ist auch hier die Zeit der Verjüngung reif. Zumindest Detlef Lankowski rackerte zum letzten Mal in der Schwaaner Kluft auf dem Parkett. Er wird zukünftig die Geschicke nur noch von der Bank leiten. Eine größere Zahl an Neuzugängen ist eher unwahrscheinlich. Da es im Großraum Rostock für die A-Jugend-MV-Liga 15/16 nur ein teilnehmendes Team (Warnemünde) gab und auch außer den Schwaanern und Güstrowern keine B-Jugend in der höchsten Landesklasse gab, sind die Aussichten für die meisten Vereine nicht gerade rosig.

Stolz kann aber der SSV auf seine Nachwuchsförderung sein. Kaum ein Verein der Region kann beim männlichen Nachwuchs fast alle Altersklassen besetzen. Schwaan hat zum ersten Mal nach sehr langer Zeit in der kommenden Saison wieder ein A-Jugendteam und dann einen kompletten Unterbau im Jungenbereich am Start. Bis die A-Jugendlichen aber im Männerbereich integriert werden können, werden noch mindestens 1 bis 2 Jahre vergehen.

Die Frauen des Schwaaner SV verbleiben in der Verbandsliga. Allerdings werden die beiden Frauenvertretungen wieder zu einem Team zusammengefügt, welches den SSV in der nächsten Spielzeit in der Verbandsliga vertritt. Die männliche B-Jugend wird ihren Platz in der MV-Liga aufgeben und im nächsten Spieljahr in der A-Jugend-MV-Liga teilnehmen.

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