Handball-MV-Liga : Schwaan startet dezimiert

SSV-Männer beginnen heute die Vorbereitung / Liga nur noch mit zehn Teams

svz.de von
21. Juli 2014, 11:11 Uhr

Mit zehn Spielern starten die Handball-Männer des Schwaaner SV heute in die Saisonvorbereitung. Um 19.30 Uhr bittet Trainer Detlef Lankowski seine Schützlinge zum Aufgalopp in die Bekesporthalle. „Die Urlaubsplanung lässt leider nicht mehr Spieler zu. Der Rest steigt aber nach und nach ein“, sagt der SSV-Coach. Auf ihn und seine Mannschaft warten nun fast acht Wochen Vorbereitungszeit. In dieser Phase wollen sich die Schwaaner dafür rüsten, eine bessere Runde zu spielen als in der vergangenen Saison. Eine bessere Platzierung ist aber sowieso sicher.

Die Handball-MV-Liga der Männer verliert nämlich immer mehr an Zustimmung und Attraktivität. Gleich drei Mannschaften der vergangenen Saison sind in der kommenden Spielzeit nicht mehr dabei. Mit dem SV Warnemünde, hinter dem Meister vom TSV Bützow als Zweitplatzierter geführt, wagt ein Klub das Abenteuer Ostsee-Spree-Liga, profitiert dabei vom freiwilligen Verzicht der Warnowstädter. Des Weiteren verlassen der Plauer SV und der Liga-Dino, SG Banzkow-Leezen, die höchste Spielklasse der Landes aus eigenen Stücken. Damit gehen in der kommenden Saison gerade einmal zehn Mannschaften in der MV-Liga an den Start. „Das hängt natürlich auch mit der demografischen Entwicklung zusammen. Für die Wertigkeit der Liga ist es schade, denn die Attraktivität geht verloren“, sagt Detlef Lankowski. Einen Regelabsteiger gibt es somit auch in der kommenden Spielzeit nicht, sodass der sportliche Reiz, gerade für die Teams aus dem unteren Tabellendrittel, einfach nicht gegeben ist. Trotzalledem wird es auch in der neuen Saison MV-Liga-Handball geben. Titelverteidiger TSV Bützow, bereits in die Vorbereitung gestartet, muss sich am Sonntag, 14. September, beim HSV Insel Usedom II beweisen. Der Schwaaner SV hat einen Tag früher Aufsteiger SG Parchim/Matzlow-Garwitz in der Bekesporthalle zu Gast. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wieder mehr Teams am Start sind. Es werden hoffentlich wieder bessere Zeiten kommen“, sagt Lankowski.

In der kommenden Saison hofft der Schwaaner Trainer aber erst einmal darauf, dass seine Mannschaft ohne Verletzte über die Saison kommt. Um Ausfälle aber auch mal kompensieren zu können, sollen Verstärkungen her. „Personell wird sich was tun. Namen gebe ich aber erst bekannt, wenn ich die Spielerpässe in der Hand habe“, bleibt Detlef Lankowski vor dem Start zurückhaltend.


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