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Fußball-Kreisoberliga : Rühner Abstieg endgültig besiegelt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

FSV-Männer nach 2:2 in Rerik nicht mehr zu retten / Schwaaner Eintracht hat es selbst in der Hand

Was sich in den vergangenen Wochen und Monaten abzeichnete, ist nun eingetreten – die Fußball-Männer des FSV Rühn sind aus der Kreisoberliga abgestiegen. Beim SV Steilküste kam die Mannschaft von Trainer Maik Wegner nicht über ein 2:2 hinaus und ist damit auch rechnerisch nicht mehr zu retten. „Wir konnten auch in Rerik unsere Auswärtsschwäche nicht ablegen und wie in einigen anderen Spielen einen positiven Spielverlauf nicht bis zum Spielende ausnutzen“, sagt Maik Wegner. Seine Truppe führte an der Steilküste bereits mit 2:0, brachte das Ergebnis aber nicht über die Zeit. Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit trafen Jens Kähler (55.) und Robert Schlicht (59./Elfmeter) für die Gäste. Knackpunkt war die 75. Minute, als Schlicht bei einem Konter regelwidrig gestoppt wurde, jedoch hätte weiterlaufen und das 3:0 erzielen können, doch stattdessen brach der Schiedsrichter den Vorteil ab und zeigte einem Reriker die gelb-rote Karte. In Überzahl verloren die Rühner aber den Faden und gerieten gegen wütende Hausherren unter Beschuss. Ein Foulelfmeter (77.) sowie ein strammer Schuss vom Strafraumeck (87.) landeten schließlich im Rühner Gehäuse, sodass der eine Punkt am Ende zu wenig war, doch noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. „Wir müssen uns ankreiden, den Sieg nicht über die Runden gebracht zu haben. Der Abstieg ist aber kein Weltuntergang. Er war schon ein wenig absehbar und ist auch erklärbar. Jetzt sollten wir die richtigen Lehren daraus ziehen, um in der neuen Saison erfolgreicher aufzutreten“, sagt Rühns Trainer Maik Wegner.

Auf ein weiteres Jahr in der Kreisoberliga darf dagegen die Schwaaner Eintracht hoffen. Nachdem 1:0-Erfolg gegen den Bölkower SV II stehen die Chancen gut.

Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. In der 30. Minute verhalf der Unparteiische den Gästen aber zu einem schmeichelhaften Strafstoß. Doch Bölkows Michael Borsdorf scheiterte an Schwaans Torwart Karl Niemann.

Im zweiten Abschnitt präsentierten sich die Hausherren wie ausgewechselt und gingen nach einem schönen Spielzug über Enrico Will und anschließender Flanke von Maik Peters auf Abnehmer Christopher Doss mit 1:0 in Führung (49.). Die Gäste mussten im Anschluss mehr tun, weil sie ebenfalls im Abstiegskampf stecken. Für die Schwaaner ergaben sich dadurch viele Räume. Doss hatte in der 80. Minute die große Chance zur Vorentscheidung auf dem Fuß, traf aber das fast leere Tor nur an der Latte. Dennoch reichte es für die Gastgeber zum Sieg. Mit drei Punkten Vorsprung gehen die Schwaaner in die letzten beiden Partien. Ein Sieg sollte dann für den Klassenerhalt reichen, wenn nicht auch noch in dieser Staffel der Zwölfte runter muss. Das hängt wiederum von den Resultaten der Landesklassen ab.


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