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Holger Wulschner wieder da : Reiterhof meldet sich zurück

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Reitclub Passin veranstaltet im kommenden April nach drei Jahren Pause wieder ein Springreitturnier

von
erstellt am 07.Jan.2015 | 11:48 Uhr

Auf dem Passiner Reiterhof tut sich was. Nachdem es auf dem zehn Hektar großen Anwesen in den vergangenen Jahren etwas ruhiger geworden ist und Renate Herzog ihren Besitz vor 1,5 Jahren an Björn Wilhelms (Hannover) abgab, kommt nun wieder Bewegung rein. Am 25. April soll es nach drei Jahren Pause wieder ein eigenes Turnier auf dem Reiterhof geben, vornehmlich für Springreiter aus dem Landkreis Rostock, wie der Vorsitzende der Reiterclubs, Hans-Joachim Begall, der ebenfalls seit 1,5 Jahren im Amt ist, verrät. „Wir wollen aber klein anfangen“, sagt der 61-Jährige.

Die Vereinsführung hat mit diesem Turnier vor allem den Wunsch ihrer Mitglieder entsprochen, die auf einen eigenen Wettbewerb drängten. Derzeit zählt der Reitclub Passin 27 Mitglieder, davon haben zehn eine Turnierjahreslizenz. Neuestes Mitglied ist kein geringerer als Holger Wulschner, der zuletzt für Lübz startete. Der Weltklasse-Springreiter wohnt nach wie vor in Passin und kehrte durch seine freundschaftlichen Beziehungen zur Clubführung zu den Wurzeln zurück. „Er ist natürlich ein Aushängeschild für unseren Club“, sagt Hans-Joachim Begall, der selbst seit zwölf Jahren Mitglied im Verein ist.

1991 wurde der Reitclub Passin gegründet, seit Anfang an dabei ist Hartmut Roß. Der 50-Jährige ist einer von drei Angestellten des Reiterhofes, der inzwischen mehr eine Pensionspferdehaltung ist. „Wir haben hier keine eigenen Pferde mehr, sondern nur noch Einsteller“, sagt Hartmut Roß, der für den Beritt und die Ausbildung der knapp 45 untergebrachten Pferde zuständig ist. „Die Pferde bekommen täglich Auslauf, dass wissen die Besitzer zu schätzen“, sagt Clubchef Hans-Joachim Begall, dessen Pferd ebenfalls im Passiner Reiterhof untergebracht ist.

Begall will in diesem Jahr auch wieder ins Turniergeschehen eingreifen, zählt neben Vorstandskollegin Renate Herzog zu den ältesten Mitgliedern. Jüngster Spross im Stall ist Paul Rickert, der mit seinen neun Jahren noch auf Ponys reitet. Für den Nachwuchsreiter sollten die ehemaligen Nachwuchstalente wie Monique Schröder oder Theresa Beste Vorbilder sein, die beim Reitclub Passin ihre Ausbildung genossen und schon in jungen Jahren Erfolge über die Landesgrenzen hinaus feierten.

Diesen Spitzensport wird es aber in absehbarer Zeit wohl erst einmal nicht mehr in Passin geben, denn „wir wollen in den Breitensport übergehen. Das hat sich so ergeben“, sagt Hans-Joachim Begall. So sind beim eigenen Turnier im April auch alle Altersklassen vertreten. „Wir hoffen auf 100 Starter und 200 Pferde“, wagt Hans-Joachim Begall eine Prognose auf den Saisonhöhepunkt des Passiner Reiterhofes. Dieser wird übrigens ein reines Springreitturnier. „Darauf haben wir uns spezialisiert“, sagt Hans-Joachim Begall. Die Ausschreibung dafür werde Anfang März veröffentlicht. Meldeschluss sei dann vier Wochen vor Turnierbeginn.

 

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