Benjamin Wulschner : Passiner reitet Erfolgsbilanz ein

Mit drei Siegen, darunter einer in Klasse S auf Chacano und ein Triple in Torgelow, sowie weiteren vorderen Platzierungen, hatte der 27-jährige Benjamin Wulschner aus Groß Viegeln ein sehr erfolgreiches Wochenende.
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Mit drei Siegen, darunter einer in Klasse S auf Chacano und ein Triple in Torgelow, sowie weiteren vorderen Platzierungen, hatte der 27-jährige Benjamin Wulschner aus Groß Viegeln ein sehr erfolgreiches Wochenende.

Benjamin Wulschner holte an drei verschiedenen Turnierorten drei Siege, drei zweite, zwei dritte und je einen vierten, fünften und sechsten Platz

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29. Juni 2016, 05:00 Uhr

Seit März reitet der 27-jährige Benjamin Wulschner als selbstständiger Reiter mit 27 Pferden auf der Pachtanlage seines Vaters Holger Wulschner in Groß Viegeln. Im Januar, noch in Baden-Württemberg ansässig, hatte er mit sechs Siegen beim Internationalen Hallenspringturnier (CSI) in der Schweriner Sport- und Kongresshalle für Aufsehen gesorgt. Das vergangene Wochenende war für Benjamin Wulschner, der wie sein Vater für den Reitclub Passin reitet, das erfolgreichste, seit dem er wieder in seine mecklenburgische Heimat zurückgekehrt ist. Drei Siege, drei zweite, zwei dritte und je ein vierter, fünfter und sechster Platz sind die „Ausbeute“, die er an drei Turnierorten zusammengeritten hat.

Am Sonnabend nahm er mit drei Pferden am S-Turnier in Torgelow teil. Benjamin, der inzwischen auf 52 S-Siege zurückblicken kann, gewann zunächst das Zwei-Sterne-Springen Klasse M auf dem erst sechsjährigen Hariko P.M.S, wurde auf Rytters Quinton Zweiter und platzierte sein drittes Pferd, Bangkok Girl PP, auf Platz 3. Das war das Optimum, denn mehr als drei Pferde darf ein Reiter nicht in einer Prüfung reiten.

Es folgte in der „Eisengießerstadt“ Torgelow, nach einem reinigenden Gewitter, ein schweres S-Springen. Gleich mit seinem ersten Pferd Chacano schockte Wulschner die Konkurrenz, blieb strafpunktfrei und legte eine Zeit vor, die keiner zu unterbieten vermochte. Auf Ducati setzte er noch einen drauf und wurde auch Zweiter.

Am Sonntag machte der 27-Jährige einen Abstecher nach Teschow, wo hinter dem Schloss am Teterower See ein Turnier stattfand. Der Große Preis, mit satter Zusatzprämie ausgestattet, war hier ein mittelschweres Springen. Auch in dieser Prüfung ließ Benjamin Wulschner in der Siegerrunde der Konkurrenz keine Chance und siegte auf der neunjährigen Stute Arunna, die ihm schon in Schwerin zwei internationale Siege bescherte. Er beließ es nicht bei dem Sieg, sondern wurde mit Consotho auch Dritter.

Am Freitag sattelte Wulschner bereits drei Pferde in den Prüfungen für junge Springpferde in Kirch-Mummendorf bei Grevesmühlen. Auch von dort kehrte er mit vier vorderen Platzierungen zurück und hatte sein bestes Ergebnis auf dem 2. Platz mit der sechsjährigen Stute Donna Leone. „Du hast mal solche Wochenenden, wie schon in Schwerin“, stapelte Benjamin Wulschner tief. „Ich freue mich natürlich auch für die Pferdebesitzer sehr, dass meine Pferde so gut in Schuss sind. Mal sehen, wie es bei der Landesmeisterschaft in Redefin aussieht.“

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