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Handball-MV-Liga : Nach Derbysieg weiter oben dran

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

14. Spieltag: TSV Bützow – Schwaaner SV 25:17 (12:9)

Die Handball-Männer vom TSV Bützow kamen im Derby gegen den Schwaaner SV ihrer Pflicht nach und siegten gegen derzeit arg dezimierte Gäste mit 25:17. Der TSV wurde seiner Favoritenrolle also gerecht und behauptete Rang drei, obwohl seine Ausgangslage auch nicht optimal war. Mit Felix Frick (krank) und Christian Böttner (beruflich) fehlten ihm zwei Stützen, die er aber zu ersetzen wusste.

Zunächst guckten sich die Bützower aber mächtig um, denn die Schwaaner nutzten die noch mangelnde Abstimmung in der TSV-Defensive zu einer überraschenden 5:2-Führung. Allerdings war das letztlich nicht mehr als ein Strohfeuer der Gäste, denn dann kam der Gastgeber erst richtig in Schwung. Er glich zunächst zum 5:5 aus, ehe die Mannschaft von Trainer Jörg Schröder auf 10:5 enteilte. „In dieser Phase haben wir guten Handball gespielt, doch leider ging das dann ab der 20. Minute wieder etwas verloren“, sagt Bützows Akteur Jan Dethloff, der sich im Laufe des Spiels eine schmerzhafte Schulterverletzung zuzog, die auch gestern noch nachwirkte. „Ich konnte kaum schlafen“, beschreibt der Leistungsträger seine Leiden. Die Schwaaner nutzten diese Schwächeperiode des TSV, um den Rückstand zur Pause auf drei Treffer zu verkürzen (9:12).

Nach dem Seitenwechsel verbesserte sich das Niveau kaum. Dem Schwaaner SV fehlten die Alternativen, den Bützowern die letzte Konsequenz. Sie nutzten die Fehler der Gäste jedoch besser aus als umgekehrt. Über die erste und zweite Welle erzielten die Hausherren fünf Tore mehr als die Schwaaner Truppe von Trainer Detlef Lankowski. Außerdem hatte der TSV mit Torsten Wild einen bärenstarken Rückhalt. Er glänzte mit 15 Paraden. Über die Stationen 14:12, 16:13, 19:13 bauten die Bützower ihre Führung auf 22:15 aus und entschieden die Partie vorzeitig. Auf Seiten der Hausherren rückten diesmal Thomas Brandt und Philip Wahl etwas mehr ins Rampenlicht. Brandt, der sonst einen Ruf als eisenharter Verteidiger genießt, kam gegen den SSV über halbrechts zum Zuge und wirkte somit viel im Angriff mit. Drei Tore sind für ihn eher ungewöhnlich. Philip Wahl überzeugte mit großem Selbstvertrauen und nahm sich viele wichtige Würfe, die zu Treffern führten. Es war letztlich eine Mischung aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung und individueller Qualität, die den Unterschied machte und den TSV jubeln ließ.

Auf die Schwaaner wartet am kommenden Sonnabend ein ähnliches Kaliber, denn um 16 Uhr ist der Tabellenzweite aus Stavenhagen zu Gast. Zeitgleich gastiert der TSV Bützow beim HC Empor Rostock II. „Das wird ein heißer Tanz“, prophezeit Jan Dethloff und hofft, dann wieder einsatzbereit zu sein.

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