Mittendrin im Aufstiegskampf

Kein Grund zur Aufregung: Christian Riemann (r.) befindet sich mit dem SV Klein Belitz in einer guten Ausgangsposition für die Rückrunde, in der die Mannen um Trainer Bodo Dethloff zum Angriff blasen.
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Kein Grund zur Aufregung: Christian Riemann (r.) befindet sich mit dem SV Klein Belitz in einer guten Ausgangsposition für die Rückrunde, in der die Mannen um Trainer Bodo Dethloff zum Angriff blasen.

SV Klein Belitz geht als Tabellenvierter mit nur einem Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter in die zweite Saisonhälfte

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20. Februar 2019, 05:00 Uhr

So spannend wie in der Fußball-Kreisliga, Staffel I, geht es im Kreisfußballverband Warnow in keiner anderen Staffel zu. Gleich sieben Mannschaften dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Kreisoberliga machen, denn Platz eins und sieben trennen nur sechs Punkte. Mittendrin: der SV Klein Belitz. Und nicht nur das – die 1932er tanzen sogar noch auf zwei Hochzeiten, denn im Stadtwerke Rostock Cup, dem Kreispokal, überwintert die Truppe um Trainer Bodo Dethloff im Viertelfinale, tritt dort am 31. März bei Union Sanitz an. „Wir können soweit zufrieden sein“, resümiert der SVB-Coach. Auf Tabellenplatz vier liege seine Mannschaft im Soll. Ohnehin wurde bislang nur ein Spiel verloren. Das war gegen den aktuellen Tabellenzweiten vom SV Pepelow (1:2). Spitzenreiter Nebelküste Rostock knöpften die Klein Belitzer dagegen vier Punkte ab, weil auch schon das Rückspiel ausgetragen wurde. Es gebe aber keinen Grund, sich darauf auszuruhen. „Man darf nicht locker lassen und bestimmte Spiele zu leichtfertig angehen“, mahnt Bodo Dethloff. Das ist dann auch seine Aufgabe, die Mannschaft immer wieder zu motivieren. „Wir wollen die Rückrunde genauso engagiert angehen“, bekräftigt der 57-Jährige.


Heute Testspiel beim SV Warnemünde II

Die Vorbereitung lief bisher aber nicht reibungslos. „Es könnte immer ein bisschen besser laufen, wir haben aber einige Kranke und Verletzte“, sagt Dethloff. Für das heutige Testspiel um 19 Uhr beim SV Warnemünde II (Kreisoberliga) stehen aber genügend Spieler zur Verfügung. Der Klein Belitzer Trainer arbeitet aktuell mit einem festen Kader von 19 Leuten, dazu gehören auch einige Nachwuchsspieler. „Wir wollen sie langsam ranführen. Das ist nicht immer einfach, weil der Sprung in den Männerbereich ziemlich groß ist. Es ist aber unser erklärtes Ziel, dies zu tun, was uns für die Zukunft positiv stimmt“, sagt Bodo Dethloff. Dabei komme dem Verein auch die zweite Männermannschaft zugute, denn auch dort können die jungen Kicker wertvolle Spielpraxis sammeln. „In dem Bereich sind wir gut aufgestellt“, sagt Dethloff. Auf die erfahrenen Spieler kann und will der Trainer aber nicht verzichten, die nach wie vor das Grundgerüst des Teams bilden und noch nicht wegzudenken sind. „Sie sind sehr ehrgeizig“, lobt Dethloff die Einstellung. Es herrsche eine gesunde Mischung, alle verstehen sich prima. „Es gibt einen richtig guten Zusammenhalt in der Truppe“, macht der Coach auch den Teamgeist für den Erfolg verantwortlich. Gegen externe Neuzugänge hätte Dethloff aber nichts einzuwenden. „Ich würde mich über Verstärkungen freuen, es muss aber passen. Mal gucken, was die Zukunft bringt“, so der Trainer.

Erst einmal gilt es, an die Leistungen der Hinserie anzuknüpfen und den direkten Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen. Und der Pokalwettbewerb gewinnt inzwischen auch immer mehr an Bedeutung. „Die Gegner werden nicht einfacher. Für uns ist es ein guter Gradmesser“, erklärt Bodo Dethloff, der nun schon das dritte Jahr die Mannschaft trainiert und auch weiterhin auf die Rückendeckung des Vereins und der Anhänger hofft: „Ich möchte mich bei den treuen Fans bedanken, die uns in allen Heim- und Auswärtsspielen so zur Seite stehen und hoffe, dass sie uns auch in der Rückrunde weiterhin so tatkräftig unterstützen“, sagt Dethloff.



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