Fußball-Kreisoberliga : Mentalität zahlt sich aus

Rühns Martin Finck (r.) im Kampf um den Ball. Der FSV steckte selbst nach einem 0:3-Rückstand nicht auf.
Rühns Martin Finck (r.) im Kampf um den Ball. Der FSV steckte selbst nach einem 0:3-Rückstand nicht auf.

Fußball-Kreisoberliga, Staffel I: FSV Rühn – SV Reinshagen 3:3 (1:3)

svz.de von
10. März 2014, 12:20 Uhr

Was für eine Aufholjagd der Rühner Kreisoberliga-Kicker im Heimspiel gegen den SV Reinshagen. Das Team von Trainer Maik Wegner lag schon mit 0:3 zurück, schaffte am Ende aber noch ein 3:3. „Aufgrund der Vielzahl an Chancen hätten wir sogar gewinnen können. Schade, dass wir nicht ganz belohnt wurden“, sagt Maik Wegner.

Die Misere brockten sich seine Schützlinge aber zunächst selber ein. Durch „katastrophale Fehler“ gerieten die Hausherren schon nach 18 Minuten mit 0:3 in Rückstand. Zweimal machte dabei Torhüter Tommy Reichrath keine glückliche Figur (7., 14.), dann leistete sich Marcel Görn einen folgenschweren Fehlpass im Spielaufbau (18.). Allerdings verkürzte Dominik Koziol bereits in der 20. Minute per Nachschuss auf 1:3. Beide Mannschaften neutralisierten sich danach, bis Patrick Schulz mit einem Schuss aus Drehung, der sein Ziel knapp verfehlte, das nächste Ausrufezeichen setzte (40.). Nur eine Minute später handelte sich eine Reinshagener die Ampelkarte ein, was den Rühner in die Karten spielte. Zur Pause stellte Maik Wegner seine Mannschaft um. Fortan ging es mit einer offensiveren Spielweise zu Werke, weil die Abwehrreihe auf eine Dreierkette umgestellt wurde und somit ein zusätzlicher Akteur in den Angriff geschickt wurde.

Zwar musste der FSV zunächst einen Lattentreffer der Gäste überstehen, doch dann gelang Schulz prompt der Anschlusstreffer (47.). Im Anschluss hatten auch die Rühner Pech, als Lukas Führer ebenfalls am Querbalken scheiterte (66.). Der FSV blieb aber weiter am Drücker und wurde schließlich in der 81. Minute mit dem Ausgleich belohnt. David Pusch brachte einen Freistoß auf den zweiten Pfosten, wo Markus Behn zum 3:3 einnickte. Der Torschütze hatte danach sogar noch zwei gute Chancen zum Siegtreffer (86.,90.). „Die Chancenverwertung hat den Sieg verhindert“, bringt es Wegner auf den Punkt.

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