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Handball-MV-Liga Männer : Meisterschaft zum Greifen nahe

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Handball-MV-Liga Männer, 25. Spieltag: TSV Bützow – Stavenhagener SV 25:21 (8:9)

svz.de von
erstellt am 05.Apr.2014 | 09:47 Uhr

Den Bützower Handball-Männern fehlt in der MV-Liga nur noch ein Punkt zum sicheren Landesmeistertitel. Die Mannschaft von Trainer Jörg Schröder schüttelte am Sonnabend mit dem Stavenhagener SV einen der beiden letzten Verfolger ab, gewann das Topspiel des 25. Spieltages gegen den Dritten mit 25:21 (8:9).

Das Spitzenduell hielt, was es versprach. Die knapp 400 Zuschauer in der voll besetzten Wilhelm-Schröder-Sporthalle sahen über weite Strecken zwei Teams auf Augenhöhe, die sich mit viel Respekt gegenüber standen. „Die Kulisse war großartig. Das kitzelt noch einmal ein paar Prozente mehr aus dir heraus“, sagte TSV-Akteur Christoph Görtz nach dem Spiel. Angetrieben von den Zuschauern, machten die Hausherren zunächst mächtig Betrieb. Schnell stand eine 3:0-Führung zu Buche, ehe sich die Gäste zurückmeldeten (3:2). Über ein 6:2 und 7:4 hielten die Bützower den Gegner aber auf Distanz, doch dann setzte sich für einige Zeit die Klasse der Reuterstädter durch, die das Spiel zu ihren Gunsten drehten (7:8). Mit einem Tor Vorsprung gingen die Gäste nach einer umkämpften und kurzweiligen Partie auch in die Pause (8:9).

Der zweite Durchgang war dann an Spannung kaum zu überbieten. Immer wieder führte eine Mannschaft mit einem, maximal zwei Toren. Bis zum 19:19 wechselte die Führung ständig hin und her (51.). Dann setzte sich der größere Siegeswille und die individuelle Qualität auf Seiten der Bützower durch. Mit Torhüter Torsten Wild und Rückraumspieler Bernhard Zisler hatte der TSV zwei Akteure in seinen Reihen, die aus einer kompakten Mannschaftsleistung ein wenig heraus ragten. Während Wild haufenweise Angriffe zusammen mit seinen Vorderleuten entschärfte, „tankte“ sich Zisler vorne immer wieder unnachahmlich durch und „hämmerte“ den Ball dem Stavenhagener Schlussmann um die Ohren. Gegen die „Geschosse“ des Bützowers war fer machtlos. Dennoch, beim 23:21 für den TSV hätte es nach einem Ballverlust noch einmal eng werden können, doch die Gastgeber eroberten das Spielgerät zurück und machten mit dem 24:21 und 25:21 alles klar.

Anschließend kannte der Jubel bei den Spielern und Zuschauern kein Halten mehr. Die Wilhelm-Schröder-Sporthalle platzte nicht nur aus allen Nähten, sie kam auch noch ins Wanken.

Auf eine ähnliche Unterstützung hofft das Team auch im letzten Saisonspiel am 26. April (18 Uhr) in Dargun gegen den SV Einheit Demmin. Dort soll dann die Saison mit dem Landesmeistertitel gekrönt werden.

 

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