Fußball-Nachwuchs-Turnier : Lobeshymnen für Löwencup

Malte Gerr bejubelt einen seiner beiden Treffer gegen den Hamburger SV.  Fotos: Robert Grabowski (4)
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Malte Gerr bejubelt einen seiner beiden Treffer gegen den Hamburger SV. Fotos: Robert Grabowski (4)

Fußball-Nachwuchs-Turnier für U10-Teams in der Wilhelm-Schröder-Sporthalle löste Begeisterung aus / Gastgeber am Ende Sechster

svz.de von
05. März 2014, 13:51 Uhr

Der FSV Rühn wurde beim 1. Löwencup in der Bützower Wilhelm-Schröder-Sporthalle von allen Seiten mit Lob zugeschüttet. Obwohl es sportlich für den Gastgeber nicht wie gewünscht verlief, war die Laune bei den Rühnern am Ende bestens. „Es kamen sogar schon welche auf uns zu und wollten eine Einladung für das nächste Jahr haben“, sagt FSV-Coach Maik Kollek, der mit seinen E-Junioren nicht über Rang sechs hinaus kam. Doch was Organisation und Durchführung des Wettkampfes anging, war der FSV wirklich spitze. „Ich sehe das Turnier als großen Erfolg. Bedanken müssen wir uns bei den Sponsoren Warnow-Service, Medica Nord und Nopper Netzmonatagen, ohne die das Turnier in der Form nicht möglich gewesen wäre, aber auch bei den vielen freiwilligen Helfern“, sagt Maik Kollek.

So gab es für alle Spieler der zehn teilnehmenden Mannschaften kostenloses Mittagessen sowie Getränke und Obst. Gerade solche Aufmerksamkeiten sind keine Selbstverständlichkeit und kamen deshalb bei den Nachwuchs-Fußballern und ihren Betreuern richtig gut an.

Aber auch sportlich waren die Rühner ein netter Gastgeber, immerhin ließen sie fünf Mannschaften den Vortritt. „Dieses Turnier war nochmal ein Abbild der Hallensaison. Von gut bis schlecht war wieder alles dabei. Diese Schwankungen sehe ich aber mittlerweile als normal an. So sind die Jungs halt“, sagt Kollek. In der Vorrundengruppe A gaben stattdessen die U10 des Hamburger SV und Fohnauer SC Berlin den Ton an und setzten sich mit deutlichem Vorsprung durch. Mit nur drei Punkten wurden die Rühner trotzdem Dritter in dieser Staffel. Ihnen gelang gegen Pommern Greifswald ein 2:0-Erfolg, alle anderen Partien gingen verloren (s. Statistik). Gegen den Gruppensieger, Hamburger SV, lag allerdings kurzzeitig eine Überraschung in der Luft, denn der FSV ging durch zwei Tore von Malte Gerr mit 2:0 in Führung. Dann zogen die Elbe-Kicker aber mächtig an und gewannen noch mit 6:2.

Da dann auch noch das Duell gegen den Güstrower SC im Spiel um Platz fünf mit 0:1 verloren ging, reichte es in der Gesamtwertung „nur“ zu Rang sechs. Allerdings war die Konkurrenz auch groß. Mit dem Hamburger SV (4.), Frohnauer SC Berlin (3.), der Kreisauswahl Bad Segeberg (2.) und Gewinner Hertha 03 Zehlendorf wurden die vorderen Plätze an Teams aus anderen Bundesländern vergeben.


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