Laufsport : Lauf- und Radtreff für Zuwachs offen

Sebastian und Lothar Scholz (v.l.) vom Bützower Lauf- und Radtreff schafften es beim 9. Mittsommernachtslauf in Krakow am See beide auf das Siegertreppchen, wenn auch „nur“ in ihren Altersklassen.
Sebastian und Lothar Scholz (v.l.) vom Bützower Lauf- und Radtreff schafften es beim 9. Mittsommernachtslauf in Krakow am See beide auf das Siegertreppchen, wenn auch „nur“ in ihren Altersklassen.

Bützower Gruppierung ist zur Zeit wieder voll aktiv. Sie trainieren mittwochs und sonntags gemeinsam. Neue Interessenten sind herzlich willkommen.

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23. Juni 2016, 05:00 Uhr

Die Aktiven des Bützower Lauf- und Radtreff waren in letzter Zeit wieder viel unterwegs und absolvierten verschiedene Wettkämpfe.

Lothar und Sebastian Scholz machten sich beim 9. Mittsommernachtslauf an die Königsdisziplin (30 Kilometer). Die schwülwarmen Temperaturen erschwerten den Lauf zusätzlich, denn schon das Streckenprofil hatte es in sich. Rund um den Krakower See und durch die Nossentiner/Schwinzer Heide wechselten sich Asphalt, Waldwege und Steigungen ab. Nach sehr guten 2:27:09 Stunden kam Lothar Scholz als 13. Mann ins Ziel. In seiner Altersklasse M60 dagegen war keiner schneller als der 60-Jährige. Da konnte auch Sohn Sebastian (Altersklasse M30) nicht mithalten. Dessen Zeit von 2:39:36 Stunden konnte sich aber auch sehen lassen, immerhin wurde er damit bei den Männern 19. und in seiner Altersklasse sogar Dritter. Somit schafften Vater und Sohn beide den Sprung auf das Treppchen. „Wir sind beide zufrieden. Es war mal wieder eine tolle Veranstaltung mit einer guten Beteiligung“, sagt Lothar Scholz. Beim 9. Mittsommernachtslauf in Krakow am See wurden insgesamt vier Läufe ausgetragen, was zahlreiche Läufer in den Kurort lockte.

So war es auch beim 26. Tollenseseelauf in Neubrandenburg. Mathias Wolschon nahm dabei den Marathon (42,195 Kilometer) in Angriff und erreichte als 38. das Ziel. In seiner Altersklasse M50 bedeuteten die 3:50:10 Stunden Rang sechs. Der Sieger war 49:55 Minuten schneller.

Lothar Scholz und Mathias Wolschon nahmen auch gemeinsam am Inselseelauf in Güstrow teil. Dort warteten anstrengende 20 Kilometer auf die beiden Bützower, die Mathias Wolschon nach 1:34:03 Stunde als 35. beendete. In der Altersklasse M50 bedeutete diese Zeit Rang acht. Etwas später, nach 1:36:35 Stunde, erreichte Lothar Scholz als 42. das Ziel. In der Altersklasse M60 war dies die drittschnellste Zeit.

Nicht weniger gefordert wurden André Koula (Bützow) und Ralf Bick (Rühn) beim 3. Empor Triathlon in Zarrentin. Beide starteten dort für den Trifun Güstrow und waren beim Schwimmen (500 Meter), Radfahren (20 km) und Laufen (6,5 km) gefordert. Ralf Bick bewältigte die verschiedenen Distanzen in 1:07:01 Stunde und wurde Siebter. In seiner Altersklasse M35 rangierte er sogar ganz vorne. 1:12:37 Stunde standen am Ende für André Koula zu Buche, der insgesamt 20. und in der Altersklasse M45 Sechster wurde.

Nach den Wettkämpfen ist aber auch vor den Wettkämpfen. In den kommenden Tagen, Wochen und Monaten haben die Bützower und Co. weitere Ziele, die sie in Laufschritten erreichen wollen. Dazwischen legen sie auch noch etliche Trainingskilometer zurück. Der Bützower Lauf- und Radtreff trifft sich immer sonntags (18 Uhr an der Seniorenwohnanlage am Rühner Landweg) und mittwochs um 18.30 Uhr auf dem Sportplatz am Wall zu einer gemeinsamen Übungseinheit. Aktuell umfasst die Trainings- und Wettkampfgruppe des Bützower Lauf- und Radtreff zehn Leute. Über Zuwachs würde sie sich freuen. „Wir sind eine offene Gruppierung. Bei uns können alle Leistungsklassen mitmachen“, sagt Mathias Wolschon. Wer mal reinschnuppern möchte, geht zudem kein Risiko ein, denn das Training ist völlig unverbindlich. „Wir verzichten auf eine Mitgliedschaft“, sagt der Zahnarzt. Dementsprechend fallen auch keine Beiträge an. Der langjährige Ausdauersportler achtet aber auf die Gemeinschaft während des Trainings. „Es wird sich zusammen eingelaufen und erwärmt. Danach läuft jeder sein Tempo und am Ende schließt sich zusammen der Kreis“, sagt Wolschon. Fast alle Läufer und Radfahrer trainieren aber auch noch individuell, um für ihre Wettkämpfe optimal vorbereitet zu sein. Denn auch im Laufsport gilt: „Ohne Fleiß, kein Preis.“

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