Fußball : Kollektivversagen bei Heimdebakel

Die Rühner Defensive um Tom Dittmann, Marcel Görn und Markus Behn (v. l.) geriet gegen Pastows Kevin Kleindorff (3. v. l.) und Co. des Öfteren in Arge Nöte.
Die Rühner Defensive um Tom Dittmann, Marcel Görn und Markus Behn (v. l.) geriet gegen Pastows Kevin Kleindorff (3. v. l.) und Co. des Öfteren in Arge Nöte.

Fußball-Kreisoberliga Warnow, Staffel I – Nachholspiel: FSV Rühn – SV Pastow II 0:8 (0:1)

von
24. Februar 2014, 09:43 Uhr

So hatten sich die Rühner Kreisoberliga-Kicker den Start in das neue Pflichtspieljahr ganz sicher nicht vorgestellt. Im Nachholspiel gegen den SV Pastow II, der sich mit einigen Akteuren aus dem Verbandsliga-Kader verstärkte, setzte es für die FSV-Truppe um Trainer Maik Wegner eine empfindliche 0:8-Heimpleite. Damit belegen die Rühner weiterhin den vorletzten Tabellenplatz.

Schnell wurde deutlich, dass die Gäste die bessere Spielanlage mitbrachten und mit gezielten Zügen über die Außen zum Erfolg kommen wollten. Der FSV wiederum agierte zu zögerlich, kam nicht in die Zweikämpfe und ließ so einige Torchancen der Pastower zu. „Da haben wir Glück gehabt, nicht schon früh in Rückstand geraten zu sein. Uns unterliefen haarsträubende Fehler“, sagt Maik Wegner. Irgendwie schafften es aber die Hausherren, 42 Minuten die Null zu halten, ehe es dann doch um sie geschehen war. Ein Fehlpass im Aufbau nutzten die Rand-Rostocker zum 0:1. Die Rühner leisteten sich aber nicht nur in der Defensive Fehler, auch der Vorwärtsgang war von Ungenauigkeiten geprägt. „Wir haben unsere Fehlerquote und Nervosität nie abstellen können. Das zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel“, sagt Wegner. Eigene Torchancen waren absolute Mangelware. Die wenigen Einschussmöglichkeiten blieben dann auch noch ungenutzt. „Da muss man auch mal einen von machen, wenn man gegen einen starken Gegner etwas holen willst“, sagt Wegner.

Was in der ersten Halbzeit schon nicht funktionierte, wurde im zweiten Durchgang noch viel schlimmer. Während dem FSV ein Fehler nach dem anderen unterlief, spielten sich die Pastower in einen Rausch. Zwar hatte der Rühner Coach das Spiel zur Pause noch nicht aufgegeben und forderte seine Truppe auf, alles zu versuchen, doch spätestens nach dem 0:3 (58.) hätte er von seiner Mannschaft mehr Einsicht erwartet. „Man muss dann auch mal akzeptieren, dass nichts zu holen ist. So ist das Ergebnis natürlich zu hoch ausgefallen, zumal wir ja auch auf das Torverhältnis gucken müssen“, sagt Maik Wegner. Die Pastower legten stattdessen in der 60., 62., 69., 80. und 89. fünf weitere Treffer nach, die dem FSV in der Tabelle richtig weh tun. „Sicherlich haben wir mit Qualität beim Gegner gerechnet, trotzdem müssen wir anderes auftreten. Nicht eine gelbe Karte für uns zeigt, dass wir uns nicht mit allen Mitteln gegen diese hohe Niederlage gewehrt haben“, sagt Maik Wegner.

Schon am kommenden Sonnabend können es die Rühner besser machen, wenn sie zum Rückrundenauftakt bei den Pastowern antreten. „Da muss eine Reaktion kommen. Es ist wieder ein neues Spiel, deshalb haben wir auch wieder eine Chance zu punkten. Das letzte Ergebnis muss ganz schnell aus den Köpfen raus“, fordert Wegner eine Reaktion seiner Schützlinge.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen