Tischtennis : Klassenerhalt hat oberste Priorität

Andy Griepentrog stieg mit der zweiten Mannschaft des FSV Rühn in die Landesliga auf.
Andy Griepentrog stieg mit der zweiten Mannschaft des FSV Rühn in die Landesliga auf.

Tischtennis: Erste und zweite Mannschaft des FSV Rühn backen nach einer überragenden Saison nun kleinere Brötchen

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04. August 2016, 05:00 Uhr

Nach einer langen Sommerpause ist im Tischtennis der Saisonstart wieder in Sicht. Bis Ende August/Anfang September müssen sich die Spieler und Vereine aber noch gedulden. Der FSV Rühn mischt in der kommenden Spielzeit mit seiner ersten Mannschaft in der Verbandsliga mit, die zweite Vertretung ist in der Landesliga West aktiv. Beide Mannschaften schafften in der vergangenen Saison jeweils den Aufstieg – wie erwartet muss man allerdings sagen.

Die erste Mannschaft um Kapitän Michael Stepputat wurde ihrer Favoritenrolle in der Landesliga West mehr als gerecht. Mit den Neuzugängen Martin Maack, Erik Kneifel und Michael Jacob ließ sie ihren Gegner nie den Hauch einer Chance und beendete, „spielerisch“ gesehen, ungeschlagen die Saison, was den direkten Aufstieg in die höchste Spielklasse Mecklenburg-Vorpommerns, die Verbandsliga bedeutet. Lediglich der Einsatz eines nicht aushilfsberechtigten Spielers führte zum statistischen 34:2 nach Punkten, bei einem Spielverhältnis von 137:35. Dabei riefen weitestgehend alle ihr Leistungspotenzial ab, wobei Erik Kneifel (39:1) und Michael Jacob (32:1) mit jeweils nur einer Niederlage herausstachen. Sowohl in der Einzel- als auch Doppelbilanz wurde der 1. Platz durch Rühner belegt. Auffällig in dieser Saison war lediglich die Unbeständigkeit in den Doppelpaarungen (16 verschiedene Paarungen), was aber bei einer Bilanz von 30:4 anscheinend keinen wirklichen Nachteil darstellte.

Für die zweite Mannschaft trifft im Wesentlichen das gleiche zu wie für die erste Mannschaft. Als Favorit mit verbandsliga- und landesligaerfahrenen Spielern gestartet, dominierten sie die Bezirksliga Nordost nach Belieben und schlossen mit einer Bilanz von 22:2 ab. Ebenfalls „spielerisch“ ungeschlagen, handelten aber auch sie sich eine Niederlage durch einen Aufstellungsfehler ein. In der Einzelwertung wurden auch die oberen Ränge verbucht. Besonders beachtenswert war die Leistung von Ralf Göllnitz, welcher sowohl in der Bezirksliga (16:0) als auch der Landesliga (12:0) ungeschlagen blieb. Aufgrund der zahlreichen Doppelpaarungen findet sich kein Rühner Doppel unter den Top 3 wieder. Die Doppelbilanz kann sich mit 13:5 aber sehen lassen und unterstreicht die Spielstärke einmal mehr.

Die erste und zweite Mannschaft können also auf eine erfolgreiche Saison 2015/16 zurückblicken und haben die gesteckten Ziele mit Bravour gemeistert. Trotz der Dominanz und feststehenden Neuzugänge lautet für beide Mannschaften das Ziel für 2016/17 nur der Klassenerhalt. Wenn alle ihr Potenzial ausschöpfen, ist es ein durchaus realistisches Ziel.

Insgesamt geht der FSV Rühn mit sieben Mannschaften in die neue Saison, fünf von ihnen spielen auf Kreisebene. Dort ist im Wesentlichen alles gleich geblieben. Lediglich die KSG TTA Gremmelin ist namentlich aus den Ligen verschwunden. Diese Teams starten in Zukunft unter dem Namen KSG Lalendorf/Wattmannshagen. Neu ist auch der KV Lohmen. Hinter dieser Truppe verbirgt sich ein Quartett vom Güstrower SC.

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