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Lokaler Sport Bützower Zeitung

15. Dezember 2017 | 01:57 Uhr

Handball : Kaum zu glauben, aber wahr

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Schwaaner Handball-Männer erreichen beim HC Empor Rostock II ein kaum für möglich gehaltenes 20:20 (6:8)

svz.de von
erstellt am 29.Feb.2016 | 05:00 Uhr

Kaum zu glauben, aber wahr. Am 20. Spieltag der Handball-MV-Liga stoppten die Männer des Schwaaner SV ihre Negativserie von acht Niederlagen am Stück und punkteten überraschend beim Tabellendritten, HC Empor Rostock II.

Beim 20:20 gingen beide Teams ersatzgeschwächt ins Spiel, sodass sich die Schwaaner durchaus etwas ausrechneten. Dafür musste aber vor allem die Defensive stehen. So war dann auch schnell zu erkennen, dass sich ein Spiel der Abwehrreihen entwickelt. Der Angriff wurde von beiden Mannschaften mehr als vernachlässigt. So stand es nach 18 Minuten 2:5 für die Rostocker. Mit drei Toren in Folge durch Bernt Kratkey wurde aber ausgeglichen. Trotz des kleinen Zwischenspurts konnte sich der SSV nicht stabilisieren und ließ klare Torchancen reihenweise liegen. Die Rostocker dagegen gestalteten ihre Abschlüsse etwas besser. Mit 6:8 aus Sicht der Schwaaner ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann dann mit zwei weiteren Toren für den Gastgeber und wieder sah sich der SSV einem Vier-Tore-Rückstand gegenüber. Dennoch kämpften die Gäste weiter und über die Stationen 11:13, 13:16 und 16:17 wurde in der 54. Minute der Ausgleich zum 17:17 errungen. Mit zwei weiteren Toren in Folgen durch Marcel Frieser und Bernt Kratkey wurde sogar erstmals eine Zwei-Tore-Führung erworfen. Die folgerichtige Auszeit des HCE II wurde auf Schwaaner Seite genutzt, um für Ruhe und Besonnenheit zu werben. Doch die Worte fanden in der Hektik kein Gehör bei den Spielern. Mit drei technischen Fehlern in Folge wurden die Rostocker eingeladen Tore zu werfen, wozu sie sich nicht zweimal bitten ließen. So fand sich der SSV wieder einem Rückstand gegenüber und eine Auszeit war die Konsequenz der Schwaaner. In der 59. Minute war es dann Marcel Frieser vergönnt, das letzte Tor des Spiels zum 20:20 zu werden.



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