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Handball-MV-Liga, 2. Spieltag : Ins offene Messer gelaufen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

TSV Bützow – Schwaaner SV 27:18 (10:11)

svz.de von
erstellt am 21.Sep.2014 | 12:27 Uhr

Dank eines fulminanten Schlussspurtes setzten sich die Bützower Handball-Männer im MV-Liga-Derby gegen den Schwaaner SV mit 27:18 durch.

Dabei war es über weite Strecken eine ausgeglichene Partie. In der ersten Hälfte wirkte das Geschehen größtenteils zerfahren. Die Führung wechselte hin und her (0:1, 3:2, 6:7). „Wir hatten einfach keine Struktur im Spiel, haben die Würfe viel zu früh genommen. Mit der ersten Halbzeit bin ich einfach nicht zufrieden“, sagt Bützows Trainer Wolfgang Koch. Aufgrund dieser undisziplinierten Spielweise lagen seine Schützlinge zur Pause auch mit 10:11 hinten.

Wie es besser geht, zeigte der TSV im zweiten Abschnitt. Nach dem 11:11-Ausgleich lagen die Gastgeber kein einziges Mal mehr hinten. „Wir haben dann in der Abwehr besser gestanden“, sagt Koch. Bis zum 15:15 ließen sich die kampfstarken Schwaaner aber nicht abschütteln. Dann gingen die Bützower erstmals mit zwei Toren in Führung, die sie peu a peu ausbauten. Während den Gästen nach und nach die Puste ausging, zog der TSV von 17:16 auf 21:16, 22:18 und 27:18 davon. „Wir hatten in der Endphase einfach mehr zuzusetzen. Mit ein, zwei frischen Kräften von der Bank konnten wir hinten raus noch mehr Tempo machen“, erklärt Wolfgang Koch den starken Schlussspurt seiner Truppe. Trainerkollege Detlef Lankowski vom Schwaaner SV sieht das ähnlich: „50 Minuten haben wir das ganz gut gemacht. Dann sind wir sinnlos angerannt, haben uns teilweise in Einzelaktionen verstrickt und zu schnelle Abschlüsse geleistet. Dadurch sind wir in einen Konter nach dem anderen und somit ins offene Messer gelaufen. Da fehlt einfach noch die Erfahrung, die Sache ruhiger anzugehen.“

Die Schwaaner warten nach zwei Spieltagen noch auf den ersten Punktgewinn, während für die Bützower die Maximalausbeute von vier Zählern zu Buche steht. Trotzdem rangieren sie nur auf Platz drei, weil der HSV Grimmen (1.) und der Stavenhagener SV die bessere Tordifferenz aufweisen. Am kommenden Sonnabend gastiert der TSV um 12 Uhr beim HC Empor Rostock II, der Schwaaner SV empfängt den HSV Grimmen (16 Uhr).

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