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Fußball-Kreisoberliga : In allerletzter Sekunde gerettet

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Schwaaner Eintracht feiert durch ein Tor in der 94. Minute gegen den FSV Krakow am See den Klassenerhalt

Nichts für schwache Nerven war am Sonntag das Kreisoberliga-Duell zwischen der Schwaaner Eintracht und dem FSV Krakow am See. Als alles nach einem torlosen Unentschieden aussah, traf Maik Peters in der 94. Minute zum 1:0 für die Hausherren und sicherte den Schwaanern den vorzeitigen Klassenerhalt. Damit hat das Zittern bei der Eintracht endgültig ein Ende. Gleichzeitig schickten die Bekestädter den Gegner in die Kreisliga, der nur bei einem Sieg noch Hoffnung gehabt hätte.

Die Krakower erwiesen trotz nur noch theoretischer Chancen als hartnäckiger Gegner. In der ersten Hälfte begegneten sich beide Mannschaften mit viel Respekt und waren nur darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Schließlich ging es für beide Truppen ums Überleben. In der 40. Minute zeigte sich dann der Unterschied. Einen schnell ausgeführten Konter durch Maik Peters über halbrechts stoppten die Gäste nur mit einem Foul knapp im Strafraum. Diesen Elfmeter, wohl der Wichtigste der Saison, setzte Christopher Doss jedoch knallhart an die Latte.

In Hälfte zwei sah es dann vorerst etwas freundlicher aus auf Seiten der Schwaaner. Sie spielten besser zusammen und es ging häufiger vorwärts. Doch in der 63. Minute folgte dann ein Schockmoment. Nach einem Kopfballduell im gegnerischen Strafraum prallte Doss mit einem Gegenspieler zusammen und trug eine fünf Zentimeter große Platzwunde davon. Er musste dann natürlich verletzt ausscheiden und ins Krankenhaus. Für ihn kam Oldie Heiko Studzinski. Nachdem die Eintracht bereits verletzungsbedingt Enrico Will und den gelbgesperrten Dustin Schmidt nicht dabei hatten, folgte also eine weitere Schwächung des Teams. Dennoch mussten die Schwaaner alles nach vorne werfen, denn eine Entscheidung am letzten Spieltag mit einer stark geschwächten Rumpfelf in Thürkow (fünf Spieler fehlen) wollte keiner. Dabei kassierten die Hausherren aber auch den einen oder anderen gefährlichen Konter. Einen Ball hielt Eintracht-Keeper Roy Prawitz aber klasse. Die ganz dicke Chance hatte dann Andreas Nimke in der 80. Minute, als er alleine auf den Torwart zulief. Der aufgerückte Libero entschied sich jedoch für ein Abspiel auf den im Abseits stehenden Tobias Breiling, der zwar die Kugel einschob, aber im selben Moment wusste, dass dies kein Tor war. So dauerte es bis zur 94. Minute, bis die Heimelf erlöst wurde und der Jubel keine Grenzen mehr kannte. Tobias Breiling eroberte den Ball auf rechts und spielte einen sehenswerten Pass auf Peters, der alleine auf den Torwart zuging. Der Goalgetter bewahrte die Nerven und traf zum 1:0.

„Für die Nerven war das der Wahnsinn. Da sich Laage und Bölkow am kommenden Wochenende direkt gegenüber stehen, können unabhängig von unserem Ergebnis in Thürkow nicht beide an uns vorbeiziehen“, freut sich Schwaans Gordon Wölk über den geglückten Klassenerhalt.


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