Handball-Verbandsliga : Im Derby eine Abreibung erhalten

Die TSV-Sieben  um Steffen Klink (v. r.) und Thomas Necker (Nr. 10) erlebte gegen den Güstrower HV eine Bruchlandung.
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Die TSV-Sieben um Steffen Klink (v. r.) und Thomas Necker (Nr. 10) erlebte gegen den Güstrower HV eine Bruchlandung.

Handball-Verbandsliga Männer: TSV Bützow – Güstrower HV 19:28 (9:13)

svz.de von
17. Dezember 2013, 00:34 Uhr

Mit einer 19:28-Niederlage im Derby gegen den Güstrower HV verabschiedete die Verbandsliga-Handball-Männer des TSV Bützow aus dem Spieljahr 2013.

Zunächst war es der TSV, der zielstrebiger auf das erste Tor zuarbeitete. Zwar gelang der erfolgreiche Abschluss erst nach zwei Minuten, doch war es auch den Torhütern auf beiden Seiten vorbehalten, der beste Mann in der jeweiligen Mannschaft zu sein. Die Zuschauer sahen in der ersten Viertelstunde kaum Tore und einen leicht besseren Gastgeber. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte es für ihn leicht 10:3 stehen können, so war es nur ein mageres 5:3. Die Gäste aus der Barlachstadt steckten also nicht auf und glichen kurze Zeit später aus – bedingt durch technische Fehler der Hausherren, die den Gast zum Kontern einluden. Die steigende Nervosität im TSV-Angriff machte sich zunehmend auch in der Deckung bemerkbar. Immer öfter taten sich Lücken auf, die eiskalt durch den GHV genutzt wurden, sodass es verdientermaßen zum 9:13-Rückstand in die Halbzeitpause ging.

Die schwungvollen ersten Minuten nach dem Seitenwechsel seitens der Warnowstädter wurden durch die GHV-Sieben gleich wieder zunichte gemacht. Vier Tore in Folge besiegelte schon frühzeitig das Ende einer erfolgreichen Serie der Bützower. Beim Stande von 10:17 und noch 20 Minuten auf der Anzeigetafel nützte auch ein kleiner Lauf nichts. Die Unkonzentriertheiten in der Vorwärtsbewegung setzten sich in der Abwehr fort. Keine Stimmung und kein unbedingter Siegeswillen war bei der Kröger-Sieben zu sehen. Stattdessen immer wieder technische Fehler und unpräzise im Torabschluss, wenn es dazu überhaupt kam. Die Güstrower verwalteten den Vorsprung souverän und ohne jeden Zweifel. Die Höhe der Niederlage mit neun Toren war daher nur gerecht. Wenn Torhüter Falk Schünemann nicht einen solch guten Tag erwischt hätte, wer weiß, wie hoch die Niederlage sonst ausgefallen wäre.


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