Faustball in Güstrow : GSC-Frauen mit Höhen und Tiefen

Katrin Rosenow und Diana Freiknecht (v. l.), eigentlich ein eingespieltes GSC-Duo, harmonierte zum Saisonauftakt noch nicht so recht.
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Katrin Rosenow und Diana Freiknecht (v. l.), eigentlich ein eingespieltes GSC-Duo, harmonierte zum Saisonauftakt noch nicht so recht.

Faustball-Damen verlieren gegen Staffelfavoriten klar

Die Faustballerinnen des Güstrower SC (GSC) vollzogen ihren Start in die Hallensaison – und das mit einer durchwachsenen Vorstellung.

Die beiden Güstrower Vertretungen hatten in der Sporthalle Kessinerstraße den VfK 1901 Berlin zu Gast, der in der 2. Bundesliga Ost der klare Staffelfavorit ist. Für die beiden Güstrower Teams ging es deshalb vor allem darum, sich in den neu formierten Aufstellungen unter Wettkampfbedingungen zusammen zu finden, um Schritt für Schritt insbesondere die jungen Spielerinnen an einer höheres Wettkampfniveau heranzuführen. Immerhin kamen gleich acht Jugendspielerinnen zu ihrem Bundesligaeinstand.

Zum Auftakt standen sich der GSC I und der GSC II gegenüber. Dabei gelang es dem GSC 09 II schon recht gut, in ein eigenes Spiel zu finden. Die kluge Regie von Ulrike Martens und Juliane Karasz sorgte für ein kluges Spiel der Mannschaft mit sichtlicher Spielfreude. Das reichte im ersten Spiel für ein klares 3:0 (11:4, 11:7, 11:9) gegen den GSC I, der deutlich mehr mit Abstimmungsschwierigkeiten zu kämpfen hatte und viele vermeidbare Fehler produzierte. Als der Spielaufbau dann besser gelang, gab es aber im Angriff zu wenig Effektivität, um dem Spiel eventuell noch eine Wende zu geben.

Auch im zweiten Spiel zeigte der GSC II viel Laufbereitschaft und Spielfreude, konnte aber die erfahrenen Berlinerinnen kaum mal ernsthaft in Verlegenheit bringen. Diese brachten ihre Angriffe sehr routiniert durch. Das klare 0:3 (4:11, 6:11, 5:11) ließ sich aus Güstrower Sicht kaum vermeiden.

Auch der GSC I stand beim Spiel gegen die Berlinerinnen vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Gegenüber dem ersten Spiel gelang durchaus eine Steigerung, weil der Angriff wirkungsvoller wurde und mit Halb- und Kurzbällen einige erfolgreiche Aktionen gelangen. Andererseits verhinderten immer noch zu viele eigene Fehler ein besseres Ergebnis als letztlich das 0:3 (7:11, 6:11, 7:11).

Schon am kommenden Wochenende müssen sich die Mannschaften erneut beweisen. In Bad Bramstedt treffen die beiden Güstrower Mannschaften auf den TSV Wiemersdorf und den TuS Wakendorf. Mit einer Steigerung zum ersten Spieltag könnten erste Erfolge möglich sein.

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