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Lokaler Sport Bützower Zeitung

13. Dezember 2017 | 17:57 Uhr

Reiten : Großer Preis geht nach Wendorf

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Lisa Rohde gewann den Großen Preis von Schwaan vor dem Gadebuscher Philipp Makowei / Gastgebersiege auf unterster Ebene

Im vergangenen Jahr musste Lisa Rohde hinter dem Sieger Philipp Makowei noch mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen. In diesem Jahr durfte sie den Hauptpreis (Flachbildfernseher) für den Sieg im Großen Preis von Schwaan mit nach Hause nehmen. Dabei sah es an seinem 24. Geburtstag alles nach einer Titelverteidigung durch den Poeler Philipp Makowei aus, der für seinen Heimatverein Gadebusch reitet. Mit Lucy und Chivas Regal brachte er zwei Pferde in die Siegerrunde der besten Acht aus dem Umlauf des Zwei-Sterne-Springens der mittelschweren Klasse. Nur vier Paare kamen allerdings strafpunktfrei aus dem anspruchsvollen Umlauf, in der die Zeit eine bedeutende Rolle spielte.

Mit fehlerfreiem Ritt kam die 24-jährige Lisa Rohde weiter und blieb auf ihrem stets gut springenden Lantano auch in der Siegerrunde strafpunktfrei. Michael Leibold (Wismar) machte auf Stolzenweg Fehler (8. Platz). Dann der Angriff von Philipp Makowei mit Chivas Regal. Doch er sollte seinen Geburtstag nicht mit einem weiteren Sieg krönen (insgesamt war er mit vier Siegen der erfolgreichste Reiter). Das letzte Hindernis fiel und da half es auch nicht, dass er zwei Sekunden schneller war als Lisa Rohde (6. Platz). Nun konnte der Wendorferin nur noch Christoph Maack (Kirch-Mummendorf) als letzter Starter den Sieg streitig machen. Mit der erst achtjährigen Derbys Dream griff er gnadenlos an und lieferte mit 32,21 Sekunden die absolut schnellste Zeit. Doch auch der 15-Jährige wurde am vorletzten Sprung ein Opfer des Temporisikos (5. Platz). Lisa Rohde freute sich über ihren 14. M- und S-Sieg in dieser Saison und lachende Zweite bis Vierte waren die Reiter, die mit Zeitfehlern in die Siegerrunde kamen, und in dieser alle fehlerfrei blieben. Zweite wurde Juliane Rickert (Reez) mit Quitschvergnügt, Dritter Christian Heck (Sukow) mit Christian und Vierte Juliane Weihs (Grevesmühlen) mit Perseus. „Es ist unglaublich, ich kann mich immer wieder nur bei meinem tollen Lantano bedanken, der mir schon so viele schöne Siege beschert hat“, sprudelte es aus Lisa Rohde heraus.

Auch im M-Springen zuvor war Lisa Rohde vorn dabei (6. Platz). Die ersten Plätze fochten jedoch in wahnsinnigen Temporitten zwei Poeler unter sich aus. Philipp Makowei führte mit Chivas Regal, doch sein Chef André Plath nahm ihm auf Felicia zwei Sekunden ab. Das entfachte den Ehrgeiz von Makowei, der mit Lucy noch ein Eisen im Feuer hatte. Mit einem Husarenritt in 48,51 Sekunden nahm er Plath noch den Sieg aus der Hand (2. Platz) und wurde Erster und Dritter. Die 1. Abteilung gewann Christine Obermayer (Herzberg) auf Dorofee vor Juliane Rickert auf Quitschvergnügt und Lilli Plath (Poel) auf Alcira, mit zwölf Jahren die Jüngste im Starterfeld.

Im M-Punktespringen war Philipp Makowei ebenfalls nicht zu schlagen und siegte auf dem siebenjährigen Chivas Regal. Auch Lisa Rohde konnte auf Lantano den Sieg nicht verhindern und wurde mit zwei Zehnteln Rückstand Zweite. In der 1. Abteilung ging der Sieg nach Steffenshagen an Torsten Mielke auf Alina. Torsten Marter (Klein Nienhagen) wurde auf Lauree Zweiter. Mit zwei Siegen gab sich Philipp Makowei nicht zufrieden, der derzeit in blendender Form ist. Auf der sechsjährigen Lucy sicherte er sich auch ein L-Springen. Hinzu kam ein Sieg auf Casari in einer Springpferdeprüfung Klasse A.


Enkelin des Gastgebers gewinnt A-Springen


Besonders Opa Walter Burmeister als Gastgeber freute sich über den Sieg seiner 13-jährigen Enkelin Anna-Chantal Burmeister in einem A-Springen auf Scarlett. Nach drei Jahren nahm auch ihre Mutter Ute erstmals wieder an einem Turnier teil und platzierte sich auf dem Hengst Chemnitz B in einem M-Springen.

In den Dressurprüfungen glänzten vor allem zwei ganz junge Damen. Die 12-jährige Henriette Scheibler aus Poppendorf gewann auf ihrem Pony Dalarna zwei A-Dressuren, darunter die Dressurreiterprüfung um die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal der Junioren in MV. In einer weiteren A-Dressur stand die elfjährige Caroline Lass aus Tempel bei Ribnitz mit Pony Stegstedgards Classic an Spitze und wurde in Klasse L Dritte. Hier siegte Marina Jeinsen (Klein Nienhagen) auf dem Vollblüter Medan xx vor der gerade erst Mutter gewordenen Anne Räder (Rostock) auf Dorado W. Im Dressurwettbewerb für Einsteiger siegte Anne Kordt vom Hof Bohm auf Raphael D vor Paul Rickert (Reez) auf Flair. Gastgebersiege in den Wettbewerben auf unterster Ebene gab es durch Neela Cirsten (Führzügel-WB), Celina Dluhosch und Jona Berles (Reiter-WB). Zweite Plätze gingen an die Schwanerinnen Lina Murr (Führzügel-WB), Annabell Zimmermann, Eva Schimborski und Vivien Jungmann (Reiter-WB).



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