Handball-MV-Liga : Gespielt wie Flasche leer

SSV-Trainer Detlef Lankowski war nach dem Auftritt seiner Mannschaft auf der Insel Usedom  mächtig sauer.
SSV-Trainer Detlef Lankowski war nach dem Auftritt seiner Mannschaft auf der Insel Usedom mächtig sauer.

Handball-MV-Liga, 19. Spieltag: HSV Insel Usedom II – Schwaaner SV 37:23 (22:8)

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23. Februar 2014, 16:20 Uhr

Nächster Tiefschlag für den Schwaaner SV. Mit 37:23 wurden die Handball-Männer gestern Nachmittag aus der Halle in Ahlbeck geschossen. Im Kellerduell bei der zweiten Mannschaft des HSV Insel Usedom bot der Tabellenvorletzte vor allem in der ersten Halbzeit eine unterirdische Vorstellung.

Lediglich beim 1:1 waren die Schwaaner auf Augenhöhe, doch dann folgte ein 6:0-Lauf für die Usedomer. Während der SSV zu überhastet abschloss, verwandelten die Gastgeber einen Konter nach dem anderen. Gäste-Trainer Detlef Lankowski musste reagieren und nahm eine Auszeit (9.). Diese zeigte aber nur kurz Wirkung, denn nach dem 8:3 zogen die Hausherren auf 14:4 davon. In regelmäßigen Abständen erhöhten die Insulaner das Ergebnis nach Belieben auf 22:8. Doch da war gerade einmal Halbzeit. „Den ersten Durchgang haben wir völlig verschlafen. Wenn du nur acht Tore wirfst und 22 kassiert, reicht es eben nicht. Das war von vorne bis hinten unzureichend“, sagt Detlef Lankowski, der von seiner Mannschaft völlig enttäuscht wurde. Zwar konnten die Usedomer auf die eine oder andere Verstärkung aus der ersten Mannschaft bauen, doch das lässt der SSV-Trainer nicht gelten: „Wir müssen uns trotzdem anderes verkaufen.“

Zum Glück der Schwaaner ließen es die Gastgeber in Hälfte zwei etwas ruhiger angehen, was aber am Debakel der Bekestädter wenig änderte. Die Usedomer verwalteten ihren deutlichen Vorsprung und ließen den Schwaanern somit am Ende nicht den Hauch einer Chance, die im 17. Saisonspiel die 13. Niederlage kassierten.

Unterdessen behauptete der Stavenhagener SV seine Spitzenposition eindrucksvoll und gewann beim HSV Grimmen 35:29. Da der SV Warnemünde das Spitzenspiel gegen Ribnitz mit 25:24 gewann, wird aus dem Spitzenquartett zunächst einmal ein Trio, weil die Ribnitzer angesichts des Punktestandes nun eher in der Außenseiterrolle sind. Der TSV Bützow ist als Tabellenzweiter nach wie vor dick im Geschäft um den Landesmeistertitel.

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