Handball : Dem Spitzenreiter alles abverlangt

Der Schwaaner SV um Florian Polkehn legte sich gegen Spitzenreiter TSG Wismar mächtig ins Zeug, dennoch musste er sich im Heimspiel geschlagen geben.
Der Schwaaner SV um Florian Polkehn legte sich gegen Spitzenreiter TSG Wismar mächtig ins Zeug, dennoch musste er sich im Heimspiel geschlagen geben.

Handball-MV-Liga, Männer: Schwaaner SV unterliegt der TSG Wismar trotz großem Kampf mit 28:33 (12:18)

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29. Januar 2018, 05:00 Uhr

Im neuen Jahr läuft es noch nicht rund für die MV-Liga-Handballer des Schwaaner SV. Gegen die TSG Wismar setzte es die dritte Niederlage in Folge. Die gezeigte Leistung gibt jedoch Hoffnung für die kommenden Aufgaben.

Der SSV befindet sich gegenwärtig voll im Abstiegskampf der MV-Liga. Gegen den Spitzenreiter aus Wismar traten die Bekestädter als klarer Außenseiter an und versuchten, nach zuletzt schwachen Auftritten, für eine Überraschung zu sorgen. Von Beginn an hielten die Hausherren gut mit. Sie gerieten zwar früh ins Hintertreffen (2:4, 4. Minute), in der Folge verhinderte der SSV aber einen noch höheren Rückstand. Durch gute Abwehrleistung machte er es den Gästen schwer, zum Torerfolg zu kommen. Die TSG indes spielte ihr Spiel routiniert, machte kaum Fehler und konnte dadurch ihre kleine Führung halten. Bis Minute 20 gestaltete sich das Spiel knapp (8:11). Bis zur Halbzeit sorgte Unglück auf Seiten der Schwaaner dafür, dass der Rückstand doch noch anwuchs. Wiederholt scheiterten die Hausherren am Pfosten. Die Wismaraner nutzen dies rigoros aus, und zur Pause lag der Schwaaner SV mit 12:18 im Hintertreffen.

In der zweiten Hälfte hielt der SSV den Anschluss, verpasste es aber, das Spiel in den entscheidenden Situationen an sich zu reißen. Die individuelle Stärke der Wismaraner lag dafür auf einem zu hohen Niveau. Jedoch präsentierten sich die Schwaaner sehr kämpferisch, gaben das Spiel zu keiner Zeit verloren. Die Schwä(ä)ne versuchten es mit allen Mitteln, doch auch eine Manndeckung in der Defensive und ein zwischenzeitlich siebter Feldspieler im Angriff brachten nicht die erhoffte Wendung. Zwischenzeitlich erreichte der Rückstand mit 16:22 seinen Höhepunkt. Eine Viertelstunde vor dem Ende schienen die Bekestädter noch einmal alles herauszuholen und verringerten den Rückstand auf 22:25. Die Zuschauer in der Schwaaner Sporthalle bereiteten sich auf ein spannendes Finale vor. Diese Hoffnung zerschlug sich schnell, denn die Wismaraner stellten den Sechs-Tore-Vorsprung schnell wieder her (25:31). Diesen ließen sie sich auch bis zum Abpfiff nicht mehr nehmen (28:33).

Der Schwaaner SV präsentierte sich trotz der Niederlage gut und ließ dem neuem Tabellenersten aus Wismar alle Reserven aufbrauchen. Der Fakt, das diverse Stammkräfte im Kader der Schwaaner fehlten, spiegelt wider, mit welcher Kraftanstrengung der SSV das Spiel bestreiten musste.

Schwaaner SV: B. Humke, S. Schabert – F. Polkehn (6), N. Kreim (5), P. Kröger (2), F. Elsner, M. Frieser (6), J. Gruszka (2), L. Ziegler (1), T. Hildebrandt, D. Langberg, S. Stolze (6)

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