Das Tor ist wie vernagelt

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Verbandsliga: Trotz bester Gelegenheiten verliert der TSV Bützow gestern beim FSV Kühlungsborn mit 0:2

Kopf Robert Grabowski.JPG von
24. September 2018, 05:00 Uhr

Wenn sich der TSV Bützow in dieser Verbandsliga-Saison etwas vorwerfen lassen muss, dann ist es das Auslassen bester Torchancen. Auch beim FSV Kühlungsborn wurde dem TSV gestern Nachmittag zum Verhängnis, dass er seine Tormöglichkeiten nicht nutzt und dann auch noch bitter bestraft wird. „In der ersten Halbzeit hatten wir klare Vorteile, schießen auch ein reguläres Tor durch Denis Schröpfer, das aber angeblich Abseits gewesen sein soll. Ich weiß nicht, was der Schiedsrichter da gesehen hat. Das war ganz klar kein Abseits“, sagt Bützows Trainer Helge Marquardt. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr verloren die Bützower den Faden. „Ab der 65. Minute geraten wir in Bedrängnis, weil unser Anlaufverhalten auch nicht mehr passte“, sagt Marquardt. Trotzdem ergaben sich für die Gäste noch zwei „Riesen“, ehe die Kühlungsborner eine Standardsituation durch Hannes Zirnsack zum 1:0 nutzten (76.). Danach drohte der TSV auseinanderzufallen, „weil wir komische Sachen machen“, erklärt Marquardt. Zehn Minuten vor dem Ende musste Philipp Schönbrunn nach seiner zweiten Verwarnung vorzeitig vom Feld (Gelb-Rot) und verschuldete dabei einen Foulelfmeter. „Den kann man geben“, sagt Helge Marquardt. Tom Wilke verwandelte sicher. „Aufgrund der letzten Viertelstunde geht der Sieg für Kühlungsborn sogar auch in der Höhe in Ordnung. Wir müssen vorher aber mindestens drei Tore machen. Das ist unser großes Manko zur Zeit“, sagt Helge Marquardt.

Er wartet mit seiner Mannschaft demnach auch nach dem fünften Spieltag auf den ersten Saisonerfolg. Die Bützower rutschten auf den vorletzten Tabellenplatz ab, nur Grimmen ist noch schlechter. Am kommenden Freitag soll es dann aber mit dem ersten Sieg klappen. Um 19.30 Uhr gastiert der FSV Einheit Ueckermünde auf dem Sportplatz am Wall.

TSV Bützow: Wesley Zorzan – Rei Oami, Max Körting, Paul Puskeiler, Marcel Papenhagen (69. Kevin Kleindorff), Lucas Torres, Denis Schröpfer, Philipp Schönbrunn, Felix Moritz, Jonas Koszinski (76. Christoph Höpel), Tony Lübke

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