Fußball-Kreisoberliga : Chancen für drei Spiele

Erlöste die Schwaaner Eintracht: Felix Loheit schoss gegen Motor Neptun Rostock das 1:0.
Erlöste die Schwaaner Eintracht: Felix Loheit schoss gegen Motor Neptun Rostock das 1:0.

Fußball-Kreisoberliga, Staffel II: Schwaaner Eintracht schlägt die SG Motor Neptun Rostock „nur“ mit 2:0

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13. November 2019, 05:00 Uhr

Die Schwaaner Eintracht ist und bleibt ohne Zweifel eine der Überraschungsmannschaften in der Fußball-Kreisoberliga Warnow, Staffel II. Mit dem Ziel Klassenerhalt gestartet, klopfen die Warnowstädter nach dem elften Spieltag stattdessen ganz oben an, denn nach dem 2:0-Heimerfolg gegen die SG Motor Neptun Rostock steht weiterhin Platz drei zu Buche. Spitzenreiter SV Jördenstorf hat nur vier Punkte mehr.

Allerdings musste sich der Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus Rostock erst einmal verdient werden. Die SG Motor Neptun war zwar klarer Außenseiter, doch die Eintracht war mal wieder dazu gezwungen, die Startelf aufgrund von Sperren umzustellen. Trotzdem verlief das Spiel zunächst so, wie erwartet. Die Schwaaner übernahmen das Zepter und spielten auf ein Tor. Und Motor hatte Glück, dass es nicht schon frühzeitig mit einem Mann weniger auf dem Platz stand. So wurde eine Notbremse erst mit Rot bewertet, danach aber sofort auf Gelb korrigiert, da noch ein Verteidiger in unmittelbarer Nähe war. So drückten die Hausherren die gesamte 1. Halbzeit auf den Führungstreffer, scheiterten jedoch am Aluminium, den eigenen Nerven oder am aufregend winkenden Linienrichter, welcher für das heimische Gemüt die Fahne das ein oder andere Mal zu viel hob. So ging es torlos in die Pause.

An der Spielweise musste die Schwaaner Mannschaft nichts ändern, am Spielstand aber schon. Doch wieder vergingen die Minuten, in denen beste Chancen ausgelassen wurden. Bei manchen Fans machte sich schon das ungute Gefühl breit, dass man solche Spiele schon oft gesehen habe und am Ende man noch als Verlierer vom Platz ginge.
Doch Felix Loheit erlöste die Fans und Spieler mit seinem Treffer (65.). Ab da an konnte die Eintracht das Spielgeschehen etwas ruhiger begutachten. Zwar ließ sie im weiteren Spielverlauf erneut beste Chancen aus, um etwas für die Tordifferenz zu tun, doch Lukas Burchert machte in 85. Minute den Deckel drauf.

Am Ende war es ein Spiel mit Chancen für drei Spiele. Die Effektivität konnte einfach nicht abgerufen werden. Immerhin stand zum vierten Mal in dieser Kreisoberliga-Saison hinten die Null, zudem kamen die zuletzt so disziplinlosen Schwaaner sogar ohne eine einzige Karte aus. Somit sind sie nicht nur sportlich, sondern auch disziplinarisch auf dem richtigen Weg.

Schwaaner Eintracht: Karl Niemann – Marvin Röver, Willi Trahl, Hussain Shamieh, Nico Theska (86. Stephan Schneider), Felix Loheit, Max Bremer, Enrico Will, Maik Neumann (46. Dustin Schmidt), Lukas Burchert, Christoph Brosius

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