Handball : Bützower Trio vor glorreicher Zukunft

Die Handball-Landesauswahl Mecklenburg-Vorpommern (Jahrgang 2002). Mit dabei: Lea Kellert (hintere Reihe 3. v.l.), Loreen Veit (hintere Reihe 2. v. r.), Trainer Andreas Köster (rechts hinten) sowie Torhüterin Greta Köster (vordere Reihe 3.v.l.).
Die Handball-Landesauswahl Mecklenburg-Vorpommern (Jahrgang 2002). Mit dabei: Lea Kellert (hintere Reihe 3. v.l.), Loreen Veit (hintere Reihe 2. v. r.), Trainer Andreas Köster (rechts hinten) sowie Torhüterin Greta Köster (vordere Reihe 3.v.l.).

Handball: Greta Köster, Loreen Veit und Lea Kellert sorgen in Schwerin und der Landesauswahl für Furore

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03. Juni 2016, 05:00 Uhr

Greta Köster, Loreen Veit und Lea Kellert, drei ehemalige Handball-Spielerinnen des TSV Bützow, landeten mit der Landesauswahl Mecklenburg-Vorpommerns (Jahrgang 2002) beim Ostdeutschen Länderturnier in Bad Langensalza einen überraschenden Turniersieg. „Das ist schon etwas besonderes, weil es nicht so häufig vorkommt, dass Mecklenburg-Vorpommern dieses Turnier gewinnt“, sagt MV-Auswahl-Trainer Andreas Köster, ebenfalls ein ehemaliger Bützower.

Inzwischen spielt das 14-jährige Trio um Greta Köster, Loreen Veit und Lea Kellert für den SV Grün-Weiß Schwerin. Dort wurden sie zuletzt als jüngerer Jahrgang mit ihrem Trainer Andreas Köster Landesmeister und qualifizierten sich somit für den Ländercup in Berlin. Den dort erreichten dritten Rang bezeichnet Andreas Köster als „hervorragend.“ Neben seiner Tochter Greta, die das Schweriner und MV-Landesauswahl-Tor hütet, hatten auch Loreen Veit (Linksaußen) und Lea Kellert (Kreis, Abwehr) einen Riesenanteil am Erfolg. Das ehrt auch die Nachwuchsarbeit des TSV, denn dort erlernten die Ex-Bützowerinnen das Handball-Abc – u.a. auch bei Andreas Köster.

Die Landesauswahl Mecklenburg-Vorpommern setzte sich in Bad Langensalza neben insgesamt sechs Schwerinerinnen auch noch aus Spielerinnen aus Neubrandenburg (4), Pasewalk (3) und Wismar (1) zusammen. Trainer Andreas Köster prophezeit diesem Jahrgang eine rosige Perspektive: „Wenn das Team weiter so zusammen wächst, kann es in Zukunft echt was reißen.“ Das Länderturnier zeigte zumindest das Potenzial der Truppe. Nach einem 20:15-Auftakterfolg gegen Brandenburg wurde Turnierfavorit Sachsen mit 18:16 bezwungen. Die restlichen Partien gegen Sachsen-Anhalt (17:10), Berlin (17:11) und Thüringen (23:12) waren dann nur noch Formsache für die starken Mecklenburg-Vorpommerinnen.

Gleichzeitig war das Länderturnier ein gelungener Prüfstein für die DHB-Sichtung in Kienbaum im Januar 2017, bei der die kommenden Nationalspielerinnen gesucht werden. Während Greta Köster und Loreen Veit bis dahin auf das Schweriner Sportgymnasium gewechselt sind, pendelt Lea Kellert weiterhin von Bützow aus nach Schwerin – und das mehrmals die Woche.

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