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Handball : Beke-Sporthalle wird zum Kostenfaktor

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Schwaaner Handball-Verein muss vor dem Saisonstart einige Hürden nehmen. Zehn Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil

Der Schwaaner SV schickt in der neuen Saison zehn Mannschaften ins Punktspielgeschehen. Neben den zwei Männermannschaften (MV-Liga und Bezirksliga) gibt es künftig nur noch eine Frauen-Truppe, die in der Verbandsliga aktiv ist. Im Nachwuchsbereich vertritt die männliche Jugend A den SSV in der MV-Liga. Die männliche Jugend D1 und D2, weibliche Jugend D, männliche Jugend E, weibliche Jugend E sowie eine Mixmannschaft der Jugend F sind in der Bezirksliga am Ball.

Viele Spieler warten nun gespannt auf die Entscheidung, ob in der kommenden Saison in der heimischen Beke-Sporthalle mit einem Haftmittel gespielt werden darf. Dort ändern sich nämlich die Nutzungsbedingungen (SVZ berichtete). Durch die Verantwortlichen der Stadt Schwaan wurde eine Hallenordnung erarbeitet, die mit den beiden betreffenden Vereinen (Schwaaner Eintracht und Schwaaner SV) diskutiert wurde. Im Ergebnis sind viele wichtige Punkte konstruktiv besprochen worden. Neben Abrechnungs- und Zugangsproblematiken, sowie dem Verbot von Speisen und Getränken (außer Wasser) in der Spielhalle, ist für die Handballer von immenser Bedeutung das Klisterverbot. Hier wird es nur für bestimmte Leistungsebenen eine Ausnahme geben, wenn durch den SSV und damit durch die betreffenden Mannschaften sicher gestellt wird, dass nach der Hallennutzung eine umfassende Reinigung erfolgt, die vom SSV finanziell getragen werden muss. Hierfür wird es in der kommenden Woche entsprechende Gespräche in der Handballabteilung geben. Ein vierstelliger Betrag muss aufgebracht werden. Sollten die Gespräche erfolglos verlaufen, wird es unumgänglich, dass dann die Spiele ohne Klister ausgetragen werden müssen.

Dabei geht es dem Schwaaner SV finanziell nicht unbedingt rosig, wenngleich er solide aufgestellt ist. Für die neue Saison haben zwar fast alle Sponsoren aus der letzten Saison ihr Engagement auch für die kommende Spielzeit bekundet, doch mit zwei Partnern endet die Zusammenarbeit. Bei wind2energy ist es um so bedauerlicher, weil davon der gleichnamige Männerpokal im August betroffen ist. Dem Engagement von René Burghardt ist es zu verdanken, dass das Turnier doch stattfinden kann. Künftig heißt es „Windpokal der Denker & Wulf AG 2016“.

Auch mit einer neuen Beschallungsanlage ist der SSV ein Stück weiter gekommen. Für die fast 5400 Euro teure Anlage sind Fördermittel in Höhe von 2000 Euro durch den Landessportbund (LSB) genehmigt worden. Weitere 800 Euro kommen vom Bauplanungsbüro Bau-Management Ullrich und 500 Euro vom Fliesenfachbetrieb Jörg Ruck. Trotzdem sind noch einige Spenden von Nöten, da von der Stadt keinerlei finanzielle Mittel bereit gestellt werden. Der Verein hofft, dass sich noch einige Freunde des SSV bereit erklären, das Vorhaben zu unterstützen.

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